1111 Wiuubļ'lûti der $uit-jl;aUuiUi'ifcl)u[c in Hademarscheu.
Sin Antrag- aus Erweiterung des. Meiereigebäudeö.
ver Versuchsstation für Molkcrciwcsen wurde zurück-
ş-°gen, weil der Staat es abaelebnt hat, sich finanziell
beteiligen, — Darauf mürben die Verhandlungen
^Sommbcnb vertagt.
Vermischtes.
■ — Berliner Bilder. Wie kleiden sich un-
Reichstagsabgeordneten? Die Schar unserer
^ichsboten erscheint den Blicken des aufmerksa
men Beschauers als eine recht bunt zusammenge
würfelte Gesellschaft, — natürlich ohtte jeden bö-
^n Nebensinn. Alle Kostüme der Neuzeit sind im
^îtzungssaale sichtbar. Uniformen sieht man sel-
°n, nur an „militärischen Tagen" tauchen sie an
?ŞN Regierungstischen auf. Dort prangt sonst alles
!? feierlichem Schwarz. Auch beim Präsidium ist
schwarz Trumpf. Graf Schwerin liebt die dunk
ln Farben, nur seine Schuhgamaschen leuchten in
^dellosem Weiß. Dr. Spahn Senior war schon
Meiner pechschwarz vom Zylinder und Eehrock bis
den Stiefelsohlen. Der neue Vizepräsident
Shultz hält sich in ähnlicher Couleur. Unter den
Herren von der Rechten fallen die hohen Gestalten
^îger konservativer Magnaten auf. Aeußerst
Wältig gekleidet verraten sie durch die scharfe
^bgelfalte und die wattierten Schultern den ehe
maligen Militär. Neben ihnen sitzen in altmodi-
şftm Zuschnitt, mit vorsintflutlichem Klappkragen
Mn paar derbe Landwirte, die auf Eleganz wenig
Anspruch machen. Fremdartig flattern die langen
Rockschöße Dr. Hahn, dazwischen. Die Reichspartei
prunkt mit ein paar sehr peniblen Diplomaten mit
^pflegten Händen und wohlgescheiteltem Haar
wuchs. Ungezwungener gibt sich das Häuflein von
er Wirtschaftlichen Vereinigung. Dort halten
m ein paar echte süddeutsche Bauern in groben
Atteln und schweren Stiefeln auf. Ein gewichti
ger Bäckermeister stampft in seiner „Sonntags-
"Uft" umher und plaudert mit Handwerkskollegen
Zentrum. Die „Mitte" strotzt von Typen
^er Art. Da sieht man Grafen und Fürsten wie
"Us dem Ei gepellt, Prälaten in Soutanen aus
gutem Tuchstoffe neben den Arbeitssekretären im
^-rufsrock und den bayrischen Hinterwäldern, die
'tyige rote Taschentücher in den Hosentaschen ber-
Sen, __ in dieser Gruppe spielt noch der Schnupf-
'Ubak eine Rolle. Die nationalliberale Partei
Wartet mit gut gekleideten Kommerzienräten und
Duftigen Industriellen auf. Herr Vassermann
şuhrt' mit stolz zurückgeworfenem Kopf einen Mo
hnen schwarzen Eehrock durch die Reihen seiner
Yaunde. Herr Schwabach neigt mehr für den
^onrenadenanzug und knut gern an würzigen
îbuinmiplätzchen. Ein paar gedrungene Herren
Bauernbünde ergänzen das Bild. Der Frei
en schwelgt in allerlei Haartrachten. Frei flut
et den meisten der Kopfschmuck im Winde. Hier
Hübet man keinen Modeherrn. Nur Herr Heck
ler, den die Abgeordneten als Dichter schätzen
'şud'die Dichter als Abgeordneten, ziert tagtäg-
Ji ä| sein Aeußeres mit einem Lunten Knopfloch-
Mmelein. Das macht auch manchmal sein eben-
artiger Bruder in Apoll, der alte Träger, mit.
Einigen Sozialdemokraten merkt man die Rauh
heit schon von weitem an. So können einzelne von
Ulten ihre frühere Tätigkeit als Budiker nicht ver
leugnen. Andere haben sich rasch gemausert. So
hat der junge Abgeordnete Zietsch mit einer merk-
u-ürdigen gestrickten Joppe in den Reichstag ein,
heute sieht er bereits ganz manierlich aus. Im
Allgemeinen halten die Revisionisten auf eine gute
„Aufmachung". Einige legeil sogar großes Ge
wicht darauf, so der Millionen-Eenosse Dr. Süde-
kum, der durch die farbige Pracht seiner Krawatten
zu überraschen pflegt. Die Polen zeigen Aristo
kraten und Bauernsöhne Platz an Platz. Auch die
letzteren sind den Einflüssen moderner Kultur nicht
unzugänglich, z. B. präsentierte der Pfarrer Waid«
sich am ersten Tage ohne den Schmuck eines Kra
gens im Reichstage, jetzt plagt er sich mit einem
sechs Zentimeter hohen. So bieten die Reichsbo
ten, als äußere Menschen betrachtet, ein recht ab
wechselungsreiches Bild . . . -
GewrimmtziKes.
— Um Vogelkäfigen den üblen Ge
ruch zu nehmen, streue man gemahlenen Feld
gips auf den Boden des Käfigs. Darüber kommt
dann Sand.
— Beim Feueranzünden kommt es
vor allem daraf an, daß das Holz und das wei
tere Brennmaterial gut aufgeschichtet ist. Niemals
darf der Holzhaufen so groß sein, daß das Ofen
loch zugestopft ist. 2m Gegenteil, es muß genü
gend Luft hinzutreten können, damit das Feuer
brennen kann. Aus diesem Grunde muß auch der
Rost frei von Asche sein.
— V e r q u o l l en e S ch u bf ä ch e r kommen
wieder in Gang, wenn man die Ränder mit ge
schabtem Speckstein oder oenetianischer Kreide be
streicht.
— Rostige Bügeleisen werden wieder
glatt, wenn man sie mit einer Mischung von Bie
nenwachs und Salz tüchtig abreibt.
— Unsaubere Samtkragen lassen
sich durch Zwiebeln reinigen. Man reibe die Kra
gen mit einer durchschnittenen Zwiebel gegen den
Strich, trockene sie mit einem weichen Tuch und
ziehe sie mit der Innenseite über ein heißes Bü
geleisen. Druckstellen lassen sich meist durch Was
serdämpfe beseitigen.
Vrueste Mchrichlen.
Dampfer-Zusammenstoß in der Elbe.
Cuxhaven, 25. März. Beim Elbfeuerschiff 2
kollidierte der einkommende Dampfer „Exzellent"
mit einem elbabwärts gehenden Dampfer. Letzte
rer strandete auf Scharhörn. „Exzellent" ging mit
stark beschädigtem Bug nach Hamburg.
Gerechtes Urteil.
Berlin, 25. März. Das Schwurgericht ver
urteilte den Arbeiter Sollanek, der sein vierjähri
ges uneheliches Kind zu Tode geprügelt hatte, we
gen Körperverletzung mit tödlichem Ausgange zu
10 Jahren Zuchthaus. Die Geschworenen hatten
dem Angeklagten mildernde Umstände versagt.
(S. unter Berlin.)
Genickstarre.
Bautzen. 25. März. Im hiesigen Infanterie-
Regiment find mehrere Erkrankungen an der Ge
nickstarre vorgekommen, wovon ein Fall tödlich
verlief. - -
Wegen Mordversuchs an der eigenen Frau
verurteilt. Ş'
Trier, 25. März. Das hiesige Schwurgericht
verurteilte der Chauffeur Engel, der auf einem
Spaziergang mit seiner Frau diese plötzlich in den
Kanal gestoßen hatte, wegen Mordversuchs zu
7 Jahren Zuchthaus. Die Frau konnte damals
nur mit Mühe vor dem Ertrinken gerettet werden.
Verhaftung einer mehrfache» Mörderin. s
Gotha, 25. März. Unter dem Verdachte,
im vorigen Herbste den Mord in Ohrdrof be
gangen zu haben, wurde vor einigen Tagen die
22 Jahre alte Caroline Hopf aus Schwarzwaid
bei Gotha verhaftet. Jetzt gestand sie, dir Ehe
frau Bochröder in Ohrdrof ermordet zu haben
und zugleich gestand sie im Iahre 1908 die Heb
amme Pflügner in Schwarzwald getötet zu ha
ben. Die Verhaftete galt schon immer als Mann
weib und hat auch bis zum 12. Lebensjahre
Knabentleidung getragen.
Im Schneesturm.
Kopenhagen» 25. März. Aus Reikiavik wird
gemeldet: An der Südlüste von Island waren fünf
Fischerboote mit einer Gesamtbrsatzung von
57 Mann infolge eines plötzlich hereinbrechenden
Schnsesturmes in das offene Meer hinausgstrie-
ben worden und den ganzen Tag und die folgende
Nacht von dem Orkan umhergeschleudert worden.
Gegen Morgen gelang es ihnen, sich mit einem vor
beifahrenden Fifcherdnmpfer in Verbindung zu fe
tzen, dem es denn auch möglich war, die ganze
Mannschaft der fünf Boote, bis auf einen, der
zwischen Boot und Dampfer geriet und ertrank, zu
retten. Die Boote mußten dem Meere preisge
geben werden.
Abschaffung der Prügelstrafe in Dänemark.
Kopenhagen, 25. März. Der dänische Reichs
tag hat endgültig die Vorlage betreffs Aenderung
des Strafgesetzbuches angenommen, die die Prügel
strafe zuläßt.
Die Sozialdemokratie in dem italienischen
Ministerium.
Rom, 25. März. Das Einvernehmen Giolit-
tis mit den Sozialdemokraten scheint vollständig
zu sein. Die Sozialdemokraten erklärten sich be
dingungsweise mit ihrer Mitwirkung an der Re
gierung einverstanden.
Zum Kaiserbesuch in Wien.
Wien, 26. März. Gestern nachmittag unter
nahm das deutsche Kaiserpaar in Begleitung Kai
ser Franz Josephs eine Rundfahrt durch den
Schönbrunner Park. Prinz Joachim und Prinzes
sin Viktoria Luise fuhren in Begleitung der Erz
herzoginnen Valerie und Elisabeth nach der deut
schen Reitschule. Um 7 Uhr abends fand ein Gala
diner zu 86 Gedecken im Schönbrunner Schlosse
statt. Die Abfahrt des Kaiserpaares über Vene
dig nach Korfu mit der Prinzessin Viktoria Luise
erfolgte nach herzlicher Verabschiedung von Kaiser
Franz Joseph um 8 Uhr vom Bahnhof Hetzen
dorf aus. Prinz Joachim kehrte nach Berlin zu
rück. lS. Artikel in heut. Nr.)
Drohender Kriegsausbruch zwischen Rußland
und China.
London, 25. März. Evening Standard teilt
mit: Ein führendes Handelshaus in der City er
hielt ein Telegramm aus Ostasien, das den dem-
nächstigen Ausbruch des Krieges zwischen Rußland
und China erwartet. — Die Lloyd-Versicherung
hat die Quote wegen Ausbruchs der Feindseligkei
ten zwischen Rußland und China während der
nächsten vier Wochen von 5 auf 10 Hinear für das
Hundert gesteigert.
Eisenbahntäuber.
Nrwyork, 25. März. Ein Bandit beraubte
sämtliche Passagiere des nach Dennison im Staate
Jova fahrenden Schnellzuges ihrer Wertsachen.
Sechs Räuber raubten 85 00» Dollars aus dem
Schnellzuge in der Nähe von Coffeyville.
Telegr. Wetterbericht der Deutsch. Seewarte.
Sonntag, den 26. März: Ziemlich
kalt, teilweise heiter, schwächere Nordostwmde
ohne erhebliche Niederschläge.
Marin?-îlachrichieu.
„Loreley" ist am 22. März in Jaffa eingetroffen
und gehl am 24. März nach Haifa. _ „Sperber" ist am
22. März in Tar-es-sataam eingetroffen.
Şchwcincmarkt.
Bericht der Landwirtschaftskannner für die Provinz
Schleswig-Holstein.
Hamburg, 25. März 1911.
Bezeichnung der Ware
Lara
0/
/0
150 leg Lebdg.
n. Abzug
bensteb. T
oft.
Fettschweine üb. 300 Pfd.
Beste schw. reine Schweine
über 260 Pfund.......
Mittelschwere Ware über
230 Psund
Gute leichte Ware Ü.180P.
Gegingere leichteWare...
Sauen I. Dualität
II.
20 56,00-57,0045,00
20 56,00;
20/21 55,00—56,00^43,50
22 55,50—56.0043,50
22/23153,00—55,00 41,00
20 I 52,00
22 149,00—51,00
Marktzufuhr v. Norden 1858. v. Süden 821, zus.
Der Handel verlief unverändert.
«äßt die Gewichtszunahme der Säuglinge zu wünschen
übrig, so grelle man vertrauensvoll zu dem nie versagenden
Nestle's Kindermehl, und man wird seine kühnsten Hoff
nungen erfüllt sehen. Eine Probedose gratis durch Nestlc-
Gesellschaft, Berlin W. 57, Bülowitratze i>0.
Jeder Brust- und Lungenkranke
versuche eine Kar mit Rotolin. Von Erfolg auch bei
Halaleiden, Husten, Heiserkeit, Katarrh usw., auch schwäch
lichen Kindern. Schaclt.il 1 M. i. d Garnison-Apstiieke.
Hierzu ein Prospekt
betr. Selhstunterrichtswerke der Verlagsbuchhandlung
Bonness & Hachfeki in Potsdam.
Flechten — Hautans schlage.
Wer mit diesen Übeln behaftet, der mache einen Versuch
mit Obermeyers Herba-Seife. Nach vorliegenden Attesten
soll sich diese Seife, die in allen Drogerien, Apotheken und
Parfümerien erhältlich, vorzüglich bewährt haben, so daß
sic die Ärzte vielfach verwenden.
Eine oft wiederkehrende Frage ist die nach dem
Ursprung des Wortes „Maggi". Nicht allen unsern Lesern
dürfte es bekannt sein, daß Maggis seit über zwei Jahr
zehnten bewährte Erzeugnisse (Maggis Würze, -Suppen,
-Boulllonprodukte) nach ihrem Erfinder Julius Maggi be
nannt sind. Dieser, der Sohn eines aus Italien stammenden
Großindustriellen, der in der Schweiz mehrere bedeutende
Getreidemühlen besaß, befaßte sich schon zu Beginn der 80cr
Jahre des vorigen Jahrhunderts mit eingehenden Versuchen
ans dem Gebiete der Voltsernährung, „angeregt durch eine
Reihe von Universitätsprofcssoren und Ärzten. So schuf er
nach mancherlei Schwierigkeiten die heute in jedem Haushalt
geschätzten Küchenhilfsmittel, die seinem Namen tragen.
50 kg
ne-! Lebend
ara gewicht.
45.00
44,00
43,00
41.50
—40,00
2679.
Rotationsdruck und Verlag von H M ö l i e r S 5 t) n e,
Rendsburg, Mühlenitraße 18. Hauptschristleitung:
Kgl. Kommissionsrat H. Möller. Verantwortlich für
Politik, Provinzielles und Lokales: Rud Möller,
für den unterhaltenden Seil, Feuilleton und Inserate-
ilftli Möller ländlich in Rendsbnra
Todesanzeige.
5(m Freitag, den 24. März, Mittags 12 1 / s Uhr, entschlief nach kurzer
Krankheit in seinem 81. Lebensjahre unser lieber Vater, Großvater und
Urgroßvater, der frühere Gemeindevorsteher. Abnahmemann
Hans Gosch.
Ties betrauert von seinen Kindern und Kindeskindern.
Namens derselben -.
Jürgen Gosch.
Verkauf.
Heu,
Hohn, den 24. März 1911
«VvAJUj GUI u-x* vvvcv o
Die Beerdigung findet am Dienstag, den 28. Mürz, nachmittags
2 1 / a Uhr statt.
TàSMMW
Nach Gottes unerkvrschlichem Rat
schluß entschlief nach kurzem schweren
Leiden Donnerstag l l U Uhr unser lieber
Sohn und Bruder
Wilhelm Stöcken
rin 15. Lebensjahr. Tief betrauert und
schmerstich vermißt von seinen Eltern
und Geschwistern
W. Stöcken u. Frau
nebst Kindern.
Brekcndorf, den 23. März 1911.
Die Beerdigung findet am Dienstag,
den 28. März, 9‘/2 Uhr vom Sterbe-.
Hause aus statt.
Kirchliche Anzeige.
Dienstag, 28. März^ abends 7 Uhr:
Passionsandachr in der Schule zu Schülldorf.
8 Uhr: Passionsandacht in der Schule zu
Sckacht. Herr Pastor Liesl and.
Danksagung.
Für die Beweise herzlicher Teilnahme ber der
Beerdigung meines lieben Mannes und unseres
lieben Vaters, danken herzlich
Ww. Anna Je» nebst Kindern,
Brekendorf.
Ev. Verein shaus, Grafcnstr. 14.
Sonntag, den 26. März, nachm. 4 Uhr:
Versammlung für junge Männer,
abends 8 llhr: Vortrag von Herrn Lehrer
Hamann, Nenmünster.
Mittwoch, 29. März nachmittags 4 Uhr:
Bibelstnnde.
abends 8V4 Uhr: Evangelisation.
Redner Pastor Jungclausen-Kiel.
Jedermann ist freundlichst eingeladen.
Sonnabend-Abend 8'4 Uhr:
_ Blankreuz-Bersammlnng.
Bekanntmachung.
Folgende städtische Wiesen in der
Gemeinde Hörsten sind noch zu verpachten:
Barbucht 1. und 2. Teil,
Jevenort 1. Teil,
Tönningsort,
Bruttanz 1. und 2. Teil,
Schmalwiese.
Rendsburg, den 20. März 1911.
Der Magistrat.
%ê St# n. Wchmrk Rendsburg,
in vollem Betrieb befindlich, wird am
Mittwoch, den 10. April d. As.,
vormittags 10 Uhr, durch das Königliche
Amtsgericht in Rendsburg an Gerichts-
steüe im Wege der Zwangsversteigerung
zum Verkauf gebracht.
Der Konkursverwalter.
Sinn.
Zmàr-Aiiktm
«iS LM PirMtmz
in EUerdmef bei Nortorf.
Am Montag, den 27. März d. Is.
werden die Unterzeichneten auf der
von ihnen gekauften Hosstelle des
G'stwirts Detlef Lüthje in
C'llerdorf von morgens 10 Uhr
an, folgendes Inventar zum Verkauf
stellen:
2 Pferde, davon ein 3-jährigcs,
5 schwere Milchkühe, 3 nahe
vorm Kalben,
î» Stück Jungvieh,
6 fette Schweine,
30 Hühner,
2 Federwagen, davon ein fast
neuer,
2 Bauwagen,
1 Grasmäher mit Handablage,
1 Pferdestärke,
1 Jauchefast mit Pumpe,
1 Paar Saategge»,
1 schwedische Ggge,
1 Haufen Dünger,
2 neue Pferdegeschirre,
4 Arbeitsgeschirre,
1 Häckselmaschine,
2 Schiebkarren
und vieles andere landwirtschasttiche
Inventar null Ackergerät mehr sowie
ferner:
eine Partie Hafer,
Stroh und Kartoffeln.
Abenss 6 Uhr kommen in der
Lüthje'schen Gastwirtschaft in Eller-
dors die zum Lnthje'schen Besitz ge
hörigen, in hoher Kultur befindlichen,
irekt am Dorfe bclegeuen
Lärrderererr
parzeüenweise unter günstigen Be-
diuguugen, nebst zwei bei der Gast
wirtschaft belegeuen Küterr mit
Garten öffentlkch zum Aufgebot.
Kauslicbhader laden ein.
Wester- ôufŗķd,
den 22. März 1911.
Friedri©iî Thun & 0®.
Große landwirtschaftliche
Jumtar-Auktion
in Osterrönfeld vis-a-vis der
Stampsmühle.
Wegen Aufgabe der Landwirtschaft läßt
.Herr Landmann Cl. Bötel, Osterrönfeld,
am Donnerstag, den 30. März, vormittags
10 Uhr, sämtliches lebendes und totes In
ventar als:
3 gute Arbeitspferde, davon 1 Fuchsstnte,
12 Jahre alt, 1 brauner Wallach, 8
Jahre alt, 1 dnnkelbr. Wallach, 14 Jahre
alt, 5 gute Milchkühe, 2 frisch gekalbt,
8 Kalbquien, kurz vorm kalben, 2 1 i /. i -
jührige Starken, 4 ^-jährige Kälber,
davon 2 Bullen, 2 kleine Kälber,
3 große schwere Zuchtsauen, nahe vorm
ferkeln, edle Rasse, 5 dreimonatl. Läufer-
schweine, 25 Stck. Hühner u. 4 Enten,
3 Körbe lebende Bienen und diverse
leere Bienenkörbe, 3 gute Achscn-Acker-
wagen, 1 Milchkarre (Gigs, 1 Deringer
Grasmähmaschine (fast neu), 1 Triumph-
Rechen (neu), 1 Kultivator 7zinkig, (neu),
1 Kartosfelausnehmer - Maschine, 3 ein
und ein zweischarige Pflüge, 1 Kartoffel-
häuser, 2 Schleifsteine, 1 Drei Zick-Zack-
und 3 Saat-Eggen (eiserne), 1 Walze,
1 Staubmühle, 1 Dreschmaschine mit
Göpel, 2 Häckselmaschinen (1 große und
kleine), mehrere Milchkannen, 15 Tonnen
großen weißen Saathafer, 25 Zentner
Saatkartoffeln (frühe u. späte), zirka 100
Korn-, Kartoffel- u. Häckselsäcke u. a. m.
ferner:
20 Haufen Nutz-, Bau- n. Brennholz,
Latten und Bretter,
zum Schluß
mehrere Tische, Stuhle, Koffer und Mo
bilien, 10 Stück Tränkfässer und viele
andere Sachen mehr.
NB. Mache noch besonders aufmerksam
auf Nutz- und Bauholz.
^uktionrion.
^Höuverkauf.
Bon dem Claus Jessschen Besitz in
Owschlag sind
tu. «iM W. §« it. Stolen
sofort von uns billig zu kaufen.
Rendsburg, den 24. März 1911,
Friedrich Siemsen und
Friedrich Thun.
àiser-Mhcîm-Kml.
Erweiterungsbau.
Die Lieferung von 790,000 Ber-
blendklinkern und 1,740,000 Hart
brandsteinen für die Eisenbahnverlegung
bei Rendsburg soll öffentlich ^verdungen
werden.
Die Verdingungsunterlagen sind gegen
Porto- und bestellgeldfreie Einsendung von
Ml. 3,— (nicht in Briefmarken) von dem
unterzeichneten Kanalbauamt zu beziehen.
Die Angebote sind verschlossen mit ent
sprechender Aufschrift versehen, bis zum 19.
April 1911, vormittags 10 Uhr beim Ka
nalbauamt IÎI Rendsburg, Bahnhofstraße 8,
einzureichen, woselbst sie in Gegenwart etwa
erschienener Bewerber eröffnet werden.
Zuschlagsfrist 5 Wachen.
Rendsburg, den 21. März 1911.
5taiscrliches Kanalbauamt Ul.
h
kss&fràLii