als seine ausgemachte Richtigkeit habe , und so weit eS richtig sey , aus dem bekannten Gang der Natur sich leicht erklären lasse . Die Natur in den Büchern ist freylich oft erklärbar , wo die wirkliche eS nicht ist ; aber sicher ist auch jene oft undurchdringlich , wo diese ganz offen zu Werke geht , und nich ? 6 verhehlt . Der Philosoph unter seinen Büchern , sonst irgendwo der Italianer Lrisl * ) , kann noch eine Frage daraus chen , ob die Flüsse nicht mehr noch ihren Ursprung auö dem Meer haben , als auö dem Regen und nen Scl ? nee , und darüber zweifeln ; aber er reise und vehme die Natur selbst in Augenschein , so fallt jeder Zweifel weg , und jeder Knoten löst jich . Hier ist ein ähnlicher Fall .
DankwerÄ ) rechnet zu diesen hohen Mar« schen , die vom Anbeginn der Welt eben deswegen da gewesen seyn sollen , weil sie nie nachher so hoch haben ausschliefen können , auch die so genannten Hallige . So nennt man unbedeichte kleine Inseln in der West« see , die aus Marschland bestehen , und bewohnt werden . Eine davon heißt insonderheit die hohe «gallige» Wir können diese hier ganz wegstreichen . Nach allen Er« kundigungen , die ich von ihnen habe einziehen können , denn selbst habe ich keine besucht , sind sie nicht höher als zwischen vier bis fünf Fuß über die ordinaire Fluth * * * ) . Die hohe Hallige mag Einen Fuß Höhe
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* ) Traite des rivieres Lib . i . Kap . r .
* * ) S - 148 -
* * * ) Ich bin nachher in Süderdithinarschen auf das eine Meile vom Lande entfernte Deicksänv gewesen , welches vor nicht vielen Jahren eine solche Insel war , und jetzo nur an einer Seite mit dem übrigen Außen - lande zusammen hangt . Hier fand ich die Höhe des Vodcns ebenfalls 4Z Fuß . Der Hügel Hingegew
worauf