was noch eine Aehnlichkeit mit unfern Außendcichen mehr ist * ) .
Nun noch das hohe Ufer bey den Hattstcdtischen Deichen , und die hohen Stellen an der Eyder , um Bönning herum ; ob nicht auch davon der Ursprung durchs Aufschlicken begreiflich sey ? Jenes ist offen» bar nichts anders , als die Jütischen Overn sind . Und diese letztern , sollten sie wohl mehr als acht bis zehn Fuß aufs höchste über die gewöhnliche Fluth seyn ? Ich glaube es nicht . In der Fluth von 1634 . sind sie vorn Wasser sren geblieben . Das ist der einzige ©rund , woraus Dankwerrh schließt , daß sie über den höchsten Fluchen stehen . Allein wenn eine Fluth ins ! and bricht , und es überschwemmt , kann denn das Wasser inwendig im jande zu eben der Höhe kommen , als die es draußen hat ? Es müßte ein kleiner Kog seyn , der wenig Wasser erfordert , um schnell ganz ge« füllt zu iverden , sonst gehl das nicht an . Das ist in Euderstedt unmöglich gewesen . Mit einem Wort also , unser hoher Marschboden mag die älteste Marsch seyn , Zu der uralten noch gehören , der ersten , die sich , nach der Entstehung der Geest , gebildet hat . Aber so bsch
N 2 ist
* ) Auf dem grofien Außendeiche in Süderdithmarschen fand ich drey verschiedene Absätze von angeschlamm . tem Lande . Das höchste , 4 bis 5 Fuß über die ge« wohnliche Fluch , halte ein steiles Vorufer nach dum Wasser zu . Daran hatte sich ein zweytes , etwa» zwcy Fuß niederes , Land angelegt ; und an dem , eben» falls steilen , Ufer des letztern , wiederum em drittes noch niederes . Da waren also drey getrennte Perio« den von Aufschlickung kenntlich . Zwischen diesen mnßre das Anschlämmen still gestanden seyn , oder es harte gar etwas wieder abgebrochen . Ein steiles Ufer ; e^n gemeiniglich einen Abbruch an , wenigstens in den obern Theilen . '