Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

Vier und dreyßigster Brief . 
Süderdithinarschen . Aufschlickung an der Seeseitt . Großer Außendeich . ^ 
Brunsbüttel . 
Liebster Gnkel . 
3 ur Landschaft Süderdilhmarfchen gehört , außer den eigentlichen Marschen , auch die Geest . So ist es auch in Norderdithmarschen . Beyde Landschaften sind , wie Sie wissen , fast ganz von gleicher Größe , jede auf 712 Pflüge nach der jandeömatrikel . In Süderdithmarschen rechnet man 14000 Morgen deichpflichtigen iandes , was durch einen nooc - Ru« then langen Deich geschützet wird . Die Geest muß zu den Deichen beytragen . Die Morgen sind aber nach der verschiednen Güte des iandeö von verschiedner Größe . Beym Marschlande rechnet man 600 Qua« drati uthen auf einen Morgen , jede Quadratruthe zu 256 Quadratsuß . Der Fuß jängemaß enthält 11 f Zoll Rheinlandisch . Auch muß , nach den Sterb» registern zu urkheilen , die Volksmenge in beyden Thei - Ich nahe gleich groß seyn . Wenigstens stehen die Ge» baude in beyden Theilen in der Brandcasse zu derselben Summe von 1400 , 000 Reichöthalern versichert . 
So ist auch der Boden in beyden von gleicher Be« schaffenheit ; aber im Durchschnitt wird er mit mehre« rem Fleiß in dem Süder» als in den» Nordertheil be« arbeitet . Der Grund , worauf die Marsch ruht , ist auch in beyden von derselben Art , an der See Sand , und an den Flüssen großenteils Moor . Oberhalb des Brunsbürtler Hafens fangt der Moorgrund an sehr merklich zu werden . Weiter unterwärts hat dieß Kirchspiel einen sechs bis sieben Fuß tiefen Kley , und dieser ruhet noch auf Sand , obgleich das Ufer , noch 
das
	        
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