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Felder , unsere Wohnungen , unsere Wassercanäle , und im Sommer der Anblick unserer Früchte geben , so wird die Klage über Einförmigkeit von selbst aufhören . Und wenn Sie denn dabey sich vorstellen , was der Sinn schon zeigt , daß hier vier bis fünftehalb tansend Menschen auf einer Quadratmeile beysammen leben , dann tadeln Sie , wenn Sie können , unfern Geschmack . Ich sagte natürlich nichts dagegen . Es ist eine wah« re Freude , zu hören , daß Menschen da am liebsten sind , wo sie sind . Ich konnte auch sogleich nichts darauf sagen . Mein Gefühl war auf seiner Seite . Die Marsch hat im Sommer vorzügliche ten von der sanften Art , der Anblick in die See ist bey heiterer Witterung sanft erhaben . Das fühlte ich in dem Augenblick , und fühlte es recht stark , zumal da meine Iugendfreuden mir wieder gegenwartig wurden . Aber ich mögte dem Mann viel geantwortet haben , wenn ich in den beyden letzten Tagen unserer Tour ihn so sprechen gehört hatte . Die Sonne brannte uns auf der Ebene , recht brav durch , und nirgends trafen wir einen Baum , in dessen kühlen Schatten ein erquicken - der Athem geschöpft werden konnte .
Aus dieser ersten Probe sehe ich , wie es mir tig auf meinen Marschreisen gehen werde . Aus so gute Wege und trockne Witterung , als ich bisher ge» habt , kann ich nicht immer rechnen . Dagegen will ich mich mit Gedult versehen . Am Ende hoffe ich mit dem übrigen zurecht zu kommen , wenn nur der Mangel am trinkbaren Wasser nicht wäre , der , wie ich fürchte , mein Kreuz seyn wird . Das Wasser in den Mar« schen ist durchaus schlecht . Man hat nichts , als das in Cisternen aufgesammelte Regenwasser , was nur sel - tcn ungekocht genießbar ist , und wo es das auch ist , doch für mich zu harr ist . Ich habe mich mit Sei» zerbrunnen - Wasser versehen . Allein da ich es bestän»
A - dig