Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

konnten sich aus die Geest vor dem Wasser retten , und auch frisches Wasser daselbst haben . Allein die nur eine Meile und drüber von der Geest ablagen , die aus - fersten an der See , wo keine höheren Inseln , und keine Dünen waren , wo sich außer dem Niedern Marschlande nichts fand , als noch niedere Sandplatten , oder nur niedere begrünte Inseln , diese sind es , auf welche die Beschreibung deö Plinius von der icbensart der Kau» zen paßt und passen mußte . Diesen Menschen war fast nichts als der Fischfang überlassen . Sie mögen denn , wie die jetzigen Insulaner , durch ihre Wasser« fahrt bey andern Völkern sich etwas verdient , oder gar nebenher zur See geraubt haben . So ist der Besitz gewisser Sachen begreifiich , die man bey ihnen , ge der Tradition , angetroffen hat . 
Wie ihm auch fty , so deucht mich , eine Verglei - chung der Marschen , so wie sie jetzo sind , durch ihre Deiche gesichert gegen das Wasser , wenn sies seytt wollen , und zwischen den Marschen in dem alten Zu - siand , da sie als Außendeiche dem Wasser offen stun» den , entscheide so augenscheinlich zum Vortheil der erster» , daß ich die Frage : ob das Eindeichen der Marschen nützlich oder schädlich gewesen sep ? einer ernstlichen Untersuchung nicht werth halte» 
Leben Sie wohl . Ihr ? c . k , 
Sechs
	        
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