Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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Abbruch noch im vorigen Jahrhundert nichts als Boll . Werke , die unter allen die schlechtesten Mittel sindgegen ein solches Uebel , wenn man sie nur allein gebraucht . Sie haben auch hier eben so wenig , wie anderswo , den Deich erhalten können . Ein Stück ist nach dem an« dern abgerissen . Daß Kirchspiel Brunsbüttel hat von 
7 . bis 1720 . zehn Einlagen machen müssen . Im Äahr 1674 . ging der Flecken selbst mit seiner Kirche fat , und liegt jetzo beschlammt in der Elbe , die nachher dann und wann einige Steinstücke davon wieder ans Ufer geworfen hat . Es sind auf diese Art 12oo . Mor - gen Landes weggegangen . Doch machte der lehte lust den größten Theil davon allein aus , nemlich 700 . Morgen ungefehr ; und dieser Verlust ist nachher 1761 . durch eine Wiederbedeichung eines KogS auch wieder ersetzt worden . 
Die nächste , die unmittelbare , und in Flüssen die n»eist entscheidendste Ursache des Abbruchs ist ohne Zwei , fei die Richtung des Stroms auf das Ufer . Aber wo« fcr kommt diese ? woher die Krümmung so und nicht anders ? was bestimmt das fließende Wasser in die endete Richtung ? 
Ohne Zweifel hangt die Richtung des Wassers Zum Theil ab , von der Beschaffenheit des Grundes , oder des Bettes , worüber das Wasser fließt . Das Aussige sucht den Weg des geringsten Widerstandes . Dag Wasser sticht nicht den kürzesten , sondern eigent - ^ch den leichtesten Weg , wenn es von der Höhe herun - , er lauft . Es kommt also auf den größern und gerin - 8»rn Widerstand des Bodens an , der hier mehr , dort wenige das Wasser verzögert . Auch auf die verschied - Nen Tiefen des Wassers an verschiednen Stellen kommt 'S an . Wenn das Wasser an einer Stelle eines Pro - sils über eine Höhe hinauf soll , so ist das ein Hinderniß 
O 4 seiner
	        
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