Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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das alte Host »interhalb Brunsbüttel eingerichtet . Da'6 letztere ist zugleich um die Hälfte abgekürzt . Es war der vordere Theil davon schon abgerissen . Vielleicht mehr durch Vernachlässigung der gehörigen tion , als durch die Uebergewalt des Stroms . Denn man hat mich versichert , daß es zur hohlen Ebbezeit ben Ostwinden noch hat zu Fuß umgangen werden kön - nen , was doch ein sicheres Zeichen ist , daß es noch nicht durchgespühlt gewesen ist . Aber wenn man die losgeschlagenen Bohlen eines solchen Werks nicht so« gleich wiederum befestigt , so reißen sie aus , und dann entsteht daselbst eine Oeffnung , wo der Strom mit großer Gewalt durchdringt , und eine starke Vertie« fung macht . 
Bey diesem letzkerwehnten abgekürzten und abge - sägten Höst hat man jetzo eine Arbeit vor , die sicher kostbarer als nützlich ist . An dem Ende des übrig ge« bliebnen Stücks wirft man ein Senkwerk , was mit einer schrägen Flache unter Wasser ablaufen soll . Der Zweck ist , nicht bloß dadurch das übrige Stück zu er« halten , und einen Theil der Tiefe auszufüllen , sondern was das vornehmste ist , denn zu jenem allein brauchte es eines so großen Werks nicht , man glaubt , auf diese Weise den Andrang des Stroms auf diese Seite ganz zu heben , und die Zuschlickung der alten jöcher zu be - wirken * ) . Dich Senkwerk besteht aus langen Schanzkörben , man nennt sie hier Senkwasen ; e6 sind Cylinder von Strauch geflochten , zz . Fuß lang , 6 . Fuß im Durchmesser , mit Steingraus und nachher mit Erde gefüllt . 
Es 
. * ) Das ist bis jetzo noch nach zehn Jahren nicht er» 
folgt .
	        
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