Es scheint , man habe hier einmal «inen Vor« schlag von Drayms - " ) ausführen wollen , den man fanfl eben nicht liebt . Das ist eine große Auctorität , die ich sehr achte , nur nicht als Entscheidungsgrund Zelten lassen kann . Es kommt überdieß auf die kleine vorläufige Frage an : ob man wirklich hier mit solchen schweren Strom - und Grundbrüchen zu thun habe , als kk sind , wogegen Brahms seine Vorschlage richtete ? Mir scheintS wenigstens zum Theil eine bloße dung zu seyn . Senkwerke halte ich zwar hier für gut , bur nicht zu der ? lbsicht , die man hat , und nicht in Maße , wie man sie macht * * ) ; dazu ist noch ein
ander
* ) Xvasserbaukunff , 2ter Th . Äap . 6 . S . 222 . uf .
- * * ) Nachher da man diese Art zu bauen zu kostbar fand , ist man auf den Plan gekommen , mit niedrigen Busch« betten zu arbeiten , wie die sind , welche Herr 2>öfe in seiner Anleir . zum Xvasserbau . Gott . 1769 . unter dem Namen Senkscblachten beschrieben hat , die man als sehr nützliche Werke an den obern Flüssen chet . Dadurch will man dem nahern Andringen des Stroms ans Ufer vorbeugen , und das Watt schützen . Diese Wirkung erfolgt auch sicher . Gegen den lenschlag hofft man den Deich mit Cteinbedeckungen zu schützen , und das wird man auch thun können . Ob aber so leicht als vorher , da die Höfter die Wel» len brachen ? Ob nicht die künftigen Eteindeiche h6> her hinaufgeführt werden müssen ? Ob sie nicht an manchen Stellen nothwendig werden , wo man ihrer bev dem Gebrauch derHofter vielleicht ganz hätte überho - ben seyn können , oder nicht früher nothwendig da werden dürften ? Ob überhaupt die Steindeiche al» lein zur Erhaltung hinreichen , zumal unterhalb Bruns - büttel , ohne Wellenbrecher ? Das sind Fragen , die ich nicht so beantworten kann , daß die neue Bauart vor der alten so gar sehr empfohlen werde . Die neuen Einbaue sind auch nicht ganz frey von den üblen Fol« Hen , welche mit den Höftern verbunden sind . Jene
veran«