ander Feind vorhanden , dem man auch begegnen muß . Das ist der Wellenschlag . Man baue gegen den Errom im Grunde ; aber reiße nicht aus , was gegen die Wellen schützet .
DieHoftersache , liebster Onkel , mag nun vor der Hand abgerhan seyn . Mir ist eine Art beygefallen , wie man solche Werke durch einen Vorbau mit Busch' werk verbessern kann . Aber dieser Gedanke mag ru« Hen , bi6 ich in die Wilstermarsch komme . Ich bin : c . : c .
veranlassen gleichfalls tiefe Etromstriche in der Näht an ihren Vorderenden . Allein , da sie schräger nach unten ablaufen , so sind diese Tiefen nicht so groß . Weil überdieß diese niedrigen Werke wenig über de« Watt hervorragen , so fangen sie nicht viel Wasser auf , und wirken weniger auf den Strom . Noch kommt dazu , daß die wirbelhaften Bewegungen in dem um sie herum sich bewegenden Wasser nicht ganz feh« len , nur nicht so stark sind , wie bey den Höftern . Außerdem ist die neue Bauart mit den Buschwerken kostbarer , als es der vorige Hoflerbau war , den gröf« fern Aufwand an Steindeichen , den jene> nach sich ziehen , nicht einmal gerechnet . Der Hosterbau hat an den Brunsbüttler Deichen in iz . Jahren , von 1756 . bis 1774 - , etwan 35000 . Rthlr . gekostet . Von 1774 . an sind innerhalb zwölf Jahren schon 50 , 000 . Reichsthaler bey dem neuen Bau verwandt , und da« für hat man statt der vier Höfter vier Senkschlachten . Indessen ist man setzo doch auf einen Weg , der zum Ziele hinführt . Man muß so oft zufrieden seyn , wenn es nur so weit ist , und es nicht zu hoch anrech» nen , wenn nicht eben der leichteste nnd kürzeste gerrof« fen ist . Ich habe unten in den Briefen aus Glück« stadt die Maximen ängegeben , wornach , wie ich mei« ne , der hiesige Wasserbau am zweckmäßigsten einzu« richten seyn würde .
Neun