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eigenen Kopf , ihre eigene lnst , und ihre eigene Appls . cation . Haben Sie «suarrs Prüfung der Köpfe lesen , fo darf ich Ihnen die Umstände nicht sagen , warum das beydes nicht wohl mit einander bestehet . ^ePng hat dießBuch übersetzt , und mehr braucht eS wohl nicht , um empfohlen zu werden .
Ich . Selten ist ein guter Theoretiker ein guter Practiker , und umgekehrt , wie Sie sagen . Je nun , wenn Sie auch nur etwas bestimmter sagen , was Sie einem guten Theoretiker und guten Practiker ha - ben wollen , so mögten wir vielleicht bald zusammen kommen . Was übrigens Huart betrifft , so ist das ein Schriftsteller , der manches wahres , noch mehr halbwahres , aber auch viel albernes gesagt hat . Nur olles , was er sagt , sagt er mit einem gewissen Geist , der aufmerksam macht . Man kann vieles lernen , wenn wan fo ein Buch liefet , bey den» Blich , wenn gleich nicht aus dem Buch . Darum empfohl es Leffmg , zu einer Zeit , wo die deutsche iikteratur an solchen Bü« chern noch den Ueberfluß nicht hatte , den sie nachher gekommen hat . Richtig ist es in der Mathematik , wie jeder Wissenschaft , die Bearbeitung dessen , was in 'hr theoretisch ist , und dessen , was man zu dem pras Aschen rechnen muß , erfordert jede etwas Eigenes in der Anwendung der Verstandeskräfte ; aber sehr un« rtchrtq ist es , daß die Geschicklichkeit'zu dem einen die iu dem andern ausschließe . So weit geht jene Ver« schiedenheit nicht . Es kommt nur darauf an , daß das ^ine , wie das andere einem interessant werde .
^ S . Was ein guter Theoretiker und ein guter Practiker fey , deucht mich , dürfe ich Ihnen doch nicht erst erklären . Sie müssen mir meine Sache nicht er« schweren , sondern erleichtern . Denn ich denke , wir Iprechen nicht darüber als zwo gegenseitige Advocaten ,
Q a sondern