Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

Das war , liebster Onkel , die Unterredung einer Stunde / Ich habe sie so warm , wie sie mir noch im Gedachmiß war , zu Papier gebracht . Von dem We« sentlichen ist nichts entwischt ; aber die Ordnung und hie und da die Worte habe ich mir von der Phantasie eingeben lassen , wo mein leider schon etwas undienst« williges Gedachtniß sie mir nicht wiedergeben wollte . 
Ich denke jetzo an meine ? lbreise von hier . Man kann die Zeit nicht angenehmer zubringen , als mir die meinige unter Geschäften und Unterhaltungen mit aufgeklarten , offenen und rechtschaffenen Mannern ver - strichen ist . Unter andern hat mir die P . . . Familie , die zu den Patriziern dieses kleinen Ortö gehört , unge« mein viele Freundschaft erwiesen . Einer von den jün« gern P . besitzt die genauste Kenntniß von dem hiesigen Wasserbau , mehr als ers merken laßt . Ich verdanke seiner Gefälligkeit viele nützliche Nachrichten und Be» obachtungen , die ich selbst des kurzen Aufenthalts we« gen nicht anstellen konnte * ) . 
Sie empfangen doch noch einen oder zwey Briefe von hier . Leben Sie wohl . 
* ) Dieß ist der jetzige Landesgevollmächtigte Pichl zu 
Brunsbüttel . 
Vierzig
	        
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