Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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Ein und vierzigster Brief . 
Gewöhnliche Fluthhohe . Nähere Bestimmung derselben» Unterschied des höchsten und niedrigsten Wassers . 
Brunsbüttel . 
Liebster Onkel . 
f^ch habe mehrmalen es bemerklich gemacht , daß dl'6 Höhe der gewöhnlichen Fluth nirgends bl'6 auf Ein Fuß mehr oder minder bestimmt sey , ob sie gleich in allen Deichsgeseßen und Deichsarbeiten als bekannt und bestimmt angenommen wird . Die wirkliche Fluch kommt nicht zweiMal nach einander zu derselben Höhe . Das hängt vom Winde ab , und vom Winde draußen in der See , wenn der Wind am Ufer derselbe ist . 
Nach dem Sprachgebrauch ist also die ciervöhns jjche Llurhhöhe diejenige , welche die meisten male , über 700 . mal im Jahr , wie Brahmö sagt , eintrifft . Wenn man nur immer das größte Maaß nimmt bey den Deichen , was das sicherste ist , so liegt so viel nicht daran , das ; man sie so ganz genau kenne ; nur Ein Fuß zu wenig kann schon ein Unglück veranlassen . Es ist also doch der Mühe werrh , and ) hierinn die Praxis be« stimmtet und sicherer zu machen . 
Noch nirgends habe ich bey uns im Lande Llurh - Messer angetroffen ; und wo man sie hat , wie in Glücke stadt , wird doch nicht viel damit beobachtet . BrahmS würde seine lehrreichen Bemerkungen über die Fluth . höhen bey uns nicht haben machen können . Ich habe hier in Brunsbüttel vorgeschlagen , dergleichen zu chen . Nur Ein Jahr durch genauer die Fluthhöhe bemerkt und aufgeschrieben , so würde man schon Re« R a sulcate
	        
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