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wohnlichen Practiker , und auch nach der Natur der Sache an sich das Leichteste nicht ist . Es kommen Manche Umstände dabey in Betracht . Wie groß ist das abzuwassernde Land ? die Quantität des durchzu - lassenden Wassers ? Wie schnell kann sichs in dem in« nern BeHalter vor der Schleuse sammlen ? wie hoch darin« steigen ? Wie groß ist der Fall deö inner» Wassers in das Außentief ? Wie lange Zeit können die Siehlthüren offen bleiben , und das Wasser hen ? u . s . f . so wie die Fluch immer mehr wachst , än . dert sich der Abzug von innen . Das laßt sich nun freylich überdenken und überrechnen , nur gehören Kennt - nisse dazu , und das Problem ist immer etwas ckelt . Aber über das alles setzt man sid ) in Praxis weg , und sucht , wo möglich , mit einer Analogie aus der Erfahrung sich zu helfen .
Auch Hunrichs / worüber ich mich ein wenig wundere , drückt sich hierüber fo auö , als rede er der faulen Praxis daS Wort , was er für sich selbst nicht nothig hat« * ) . Die theoretischen Berechnungen scheinen ihm hierüber ganz unnütz zu seyn . Er sucht eine Regel für die Größe derOeffnung unmittelbar aus der Erfahrung . Aber die , welche er angiebt , ist nicht nur an sich so unbestimmt , sondern auch so wenig all - gemein , daß man beynahe vermuthen muß . die ver - achtete Theorie habe sich dießmal auf der Stelle gera - chet . „ Mittelmaßig hohes Land , sagt er , welches gu - „ ten Fall nach außen , 5 . bis 6 . Fuß tief , und nicht nviel fremdes Wasser , dagegen auch keinen großen „ Wasserstand vor dem Siehl , sondern nur ordentliche «Siehltiese hat , erfordert für zo . Iuck , oder z . Millio -
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' ) Erster Th . S . 26« .