Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

ago - 
5 , , nen Quadratfuß Land einen Quadratfuß Weite oder „ Lauf des Siehls . " 
In Brlinöbüttel giebts eine große Ausnahme von dieser Regel . E6 sind hier zwey Schleusen , neben einander , die zusammen 160 . Quadratfuß im Lichten halten . Diese wassern bis 7500 . Morgen Landes ab . Das giebt über sieben Millionen Quadrarfuß Landes auf Einen in der Siehlöffnung ; über doppelt so viel , als die Regel angiebt . Eine andere Schleuse zu Neu - feld , 48 . Quadratfuß in der Oeffnung , wassert über 1200 . Morgen ab , das ist , bis vier Millionen Qua» dratfuß auf Einen in der Siehlöffnung . Vey beyden sind die Umstände so , daß sie unter der Humichs« schen Regel zu gehören scheinen . Es ist offenbar hier ein Punkt , in dem die Praxis nicht sicher werden kann , wenn sie nicht von der Theorie Hülfe empfängt . 
Eine andere Frage aber ist noch in Betracht zu ziehen : Sollte ein nur etwas beträchtliches Siehl in den Marschen bloß zur Abwässerung dienen ? Ich leugne nicht , es wurmt mich allemal , wenn ich sehe , daß man so wenig Rücksicht auf die innere Wasserfahrt bei ) uns nimmt . Es müßte billig kein Sjxhl so kleine Thüren haben , daß nicht ein guter Kahn hindurch kann . Doch davon habe ich schon mehrmalen geschrie - ben . Leben Sie wohl . 
Drey
	        
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