Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

wehte , wollte ich den Anblick von einer Attaque der Wellen haben , die ich gerne noch etwas starker zu sehen gewünscht hätte . Die Höfter stehen fest , nicht ganz unerschüttert bey dem Wellenschlag , aber unbeweglich . Sie halten Stand bey den stärksten Stürmen , wenn nur kein Eisgang dazu kommt . Die Wellen brechen sich an ihnen und können alsdenn an den Steinbänken des Deichs zwar noch Geräusch und Schaum genug machen , und wenn es hart hergeht , auch Unordnung genug anrichten , aber ihre größte Wuth ist gebändigt . Künftig mehr . 
H8Hfrfr - fr - * - fr - fr - fr - fr - fr ^frfr - frfr - fr - fr - frfr - fr 
Vier und vierzigster Brief . 
Tiefe der Elbe gegen die Wilstermarsch . Deich« und Hösterbau Hieselbst . 
Brockdorf . 
Liebster Onkel« 
< " ^ch habe den Kopf bisher noch so voll von Höftern und Steindeichen gehabt , daß ich fast nach fönst nichts mich umgesehen habe . Heute morgen war ich hinauf nach Hollenwettern , wo die obersten Höfter gen , die zur Wilstermarsch gehören , und oben die er« sten sind , die den hiesigen Anfall der Elbe auffangen . Die Tour unterwärts bis St . Margarethen habe ich schon zweymal gemacht , und mache sie vielleicht noch einmal , denn ich mögte gern über alle Fragen , die mir bey diesen Werken aufstoßen , die Antwort der Erfah« rung einziehen , so weit sie mir solche deutlich geben will . In Brunsbüttel sollten die Höfter alle Schuld habet an ihren Deichsnöthen , so gar an allen Unordnungen des Flusses ; man geht bis zum Abscheu und zur Ver - 
folgung
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.