gen und allgemeinen , was sich sonst bey jedem größern Fluß wohl erwarten läßt .
Seit ! 7z6 . als dleFluth dasland überschwemm« te , sind die hiesigen Deiche in ihre jetzige halrbare Verfassung gesetzt . ? ln der äußern Seite sind sie ganz mit einer Steindecke von unten bis oben zur Kappe verwahrt . Ihre Büschung ist nur schlecht , und 2^ Fuß höchstens z . in Auslauf auf Einen in der Höhe . Da» her hat man die Steindeiche auch nothwendig in ken legen müssen , was man da nicht thun darf , wo der Deich weniger steil ist . Dieß ist eine kostbare Decke . Di« erste Auslage ist stark lind die Erhaltung erfordert hier auch nicht wenig . Die untern Steinbänke müs - sen alle fünf bis sechs , an einigen Stellen so gar alle drey und vier Jahr von neuem gemacht werden , weil das Wasser jedesmal unmittelbar auf den Deich schlagt . Man hätte den Fluß nicht so nahe kommen lassen sollen . Das ist leider ein gewöhnlicher Fehler : man thut nicht eher zur Sache , als bis die Noch recht groß ist . Wenn man nur damals , als das grüne Vor - uftr noch acht bis zehn Ruthen breit war , gethan hatte , was man wenige Jahre nachher thun mußte ; wenn man nemlich das damalige Vorufer mit Steindecken und mit Höftern vertheidigt hatte , so würde man der Nothwendigkeit entgangen seyn , den ganzen Deich mit Steinen zu belegen , und mich weniger jahrlich bessern gehabt haben . Es ist freylich auch keine Klei - vigkeit , das grüne Vorland zu erhalten . Aber man verliehrt zu viel , wenn man diesen Vorposten verliehrt . Wenn man an dem äußersten Ende des Vorlandes die Vertheidigung ansängt , so hat man nur so viel als den Fuß des Deichs zu schützen ; der übrige Theil ist zu - gleich mit geschützt . Aber wenn man den Feind bis an den Fuß des Deichs hat vorrücken lassen , so £>a£
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