vom Winde gehen laßt . Die letzfern kosten zwar mehr , aber sie wirken schneller , und daran ist gar viel gelegen .
Die meisten von den Scbraubenmühken sind von der Einrichtung , wie sie beym Hlinrichs abgebildet ist . Die Schraube liegt nemlich bloß , unbekleidet in einer schief gegen den Horizont liegenden Rönne , oder >n einem Troge . Das Wasser wird durch die zung des Schraubenganges in dem Troge hinauf schnoben . Es ist eine Abänderung der archimedischen Schnecke , mit der sie sonst zu einer Gattung gehört . Auf einer Seite hat sie den Vorzug , ( nehmen Sie nur die Figur beym Hunrichs ' - ) vor sich , ) daß die Axe der Schraube weniger gegen ihre Pfanne oder Ringe ge - drückt wird . Bey der gewöhnlichen Art , wenn der Schraubengang in dem Cylinder ist , und mir der Um - klcidung zugleich sich umdrehet , entsteht cin Druck auf die Arevon dein Gewicht der Umkleidung , der Schraube und des Wassers in denselben zugleich . Bey dieser zwoten Art hingegen ruht die Axe mit dem Schrau - bengang auf dem Wasser , das zwischen der Schraube und dem Troge sich befindet . Das Wasser drückt ge - gen die Axe , aber da6 Gewicht der Axe und der Schrau - be drückt dagegen ; und nur aus dem Ueberschuß dieser Pressionen entsteht der Andruck der Axe gegen die Pfanne und also auch die Friction . Indessen ist dieser Vortheil nicht sehr erheblich , und wird leicht alifgewo - gen , durch den Nachtheil , der daraus entspringt , daß die Schraubengange mit ihren Peripherien an der in - flem Flache des Troges herumgehen . Sie müssen sich dichte anschließen , wenn das Wasser zwischen ihnen und dem Troge nicht zurückfallen soll . Geschieht das aber , so entsteht ein starkes Reiben . Daher wird es
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* ) Erster Th Tab . VI . 59 . -