Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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so oft näthlg , dm weggeschlissenen Umfang der Gange mit dünnen Spänen zu erganzen , was man das Ver - sohlen nennt . Wo die Höhe , wozu das Wasser hin« auf soll , groß ist , und die Schraube lang seyn muß , da scheint mir die zwote Art ihre Vorzüge zu haben , aber bei ) kleinern Hohen würde ich die erstem , die lichen , immer anrathen . Ich bin : c . : c . 
Sechs und vierzigster Brief . 
Sinken der Marschen , die auf Moor liegen . Starkes Sinken der Deiche in der Wilstermarsch . 
Liebster Onkel . 
Wilstermarsch hat einzelne Stellen , die bis sechs Fuß und drüber niedriger liegen , als die Flache des niedrigsten Wassers bey der Ebbe in der Elbe ist . Das hat man bey der Ueberschwemmung 1756 . gesehen . Sie liegt überhaupt niedrig . Da« her die Abwasserung durch Mühlen geschehen muß . 
Wahrscheinlich sind diese niedrige Stellen von Anfang an , als das Land bedeichet worden ist , nicht so niedrig gewesen . Es giebt wohl so niedriges lie« gendes Marschland , auch unter dem Moor , wie die holländischen Polder sind . Allein das ist hier der Fall nicht gcwüsen . Man kennt hier die holländische Me« thode nicht , den Marsch unter dem Moor durch daö Ausstechen und Ausgraben des Moors zum Polder zu machen . Solche Stellen müssen mit eigenen Dam« wen gleich anfangs umzogen werden , wie sie hier nicht sind . Auch kann man d^ese Niedrigkeit daraus nicht erklären , daß man zu früh die Bedeichung vorge« 
Brockdorf . 
nommen
	        
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