angenehmer zu bewohnen gewesen sind , als die Außen - Länder unten an der See .
Dieser Außendeich liegt jeßo in einer Bucht / und hat den St . Margarethen Deich hinter sich , einen alten Deich , der schon gelegen hat , ehe jener das erstemal eingedeicht worden ist ; und nun wiederum noch übrig ist , da jener von neuem zum Außendeich geworden ist . Seit 1730 . hat dieß Außenland immer mehr und mehr abgenommen , und im Durchschnitt jahrlich Einen Morgen verlohren . Vielleicht wird der Abbruch aber künftig nicht mehr so stark seyn ; das Land , was gegangen ist , lag gegen die Elbe zu , oben vor dem Wil« stermarsch Deich , und unten vor dem Brunsbüttler Deich heraus ; jeho ist es bis dahin weggenommen , daß die Elbe schon mit einer kleinen Krümmung sich in die Bucht hineinlenkt . Wahrscheinlich reißt das Was^ ser künftig noch eine ziemliche Strecke tiefer hinein . Wenn man einBeyspiel haben will , wie stark , obgleich allmahlig , ein Land von dem Fluß und Wellenschlag weggespühlt wird , so kann man es hier finden . Da , wo noch 1720 . Land war , vier bis fünf Fuß über die vrdinaire Fluth hoch , steht jetzo bey der hohlsten Ebbe das Wasser bis sieben Fuß tief . Da ist also die Erde bis 20 . Fuß in der verticalen Hohe an derselben Stelle weggescheuert ; denn so piel macht der Unterschied aus ; wi - schen der Horizontalfläche des damaligen Landes und des jetzigen Elbgrundes an derselben Stelle . Ob man dieß Vorland so ganz frey dem Wasser überlassen solle , ob man nicht wenigstens etwas thun könne und müsse , um es zu erhalten ? ist eine andere Frage . Es ist nun einmal ein Außendeich , und man scheuet die Kosten . Adieu , liebster Onkel . Ich bin : c .
u ? Neun