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jetzo dicht an der Stör , nahe an ihrem Ausfluß , liegt * ) , u«d aus wenigen jandgebauden besteht .
Die kleinen Huckwehren thun indessen ihre Dienste . Sie veranlassen ebenfalls Vertiefungen in dem Bett des Flusses , und verstimmen ihn gewisser« maßen , indem sie ihm Gewalt anchun ; aber sie erhal« ten die Außendeiche . Eins war mir hiebey neu , daß man >umlid ) unter dem Busch , woraus man sie macht , auf dem Grunde Stroh legt , eine so leicht vergängliche Materie , die aber unten dicht an dem Grunde an - schließt , und dadurch die Buschwerke mehr vor dem Unterlaufen des Wassers bewahret . Oben belegt man die Buschlagen mit Steinen , was man gegen den Eis« gang sehr nützlich gefunden hat .
Die Stördeiche , die , wie gesagt , jetzo , an den meisten Stellen wenigstens , stark und hoch genug sind , sind dqs auch , wie fast die meisten im Lande , seit der Fluth im Jahr 1756 . erst geworden . Damals hatten sie viel gelitten , und waren hie und da bis auf den Grund weggegangen . Diese Fluth , die uns in dem Deichbau belehrt hat , ist eben so unterrichtend gewesen in Hinsicht unserer Deichsgesetze . Sie hat gewiesen , wie mangelhaft und unbestimmt diese sind , was nur so lange nicht empfunden wird , als keine Unglücksfalle
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* ) Daß zu Ivenfleth das jetzige Jtzehoer Kloster sen fei ) , was Graf Gerhard ver Erste im i ? ten Jahrhundert nach Itzehoe versetzen ließ , scheint nach den Zeugnissen der Schriftsteller , die Dankwerth an - führt E . 287 . , nicht zweifelhaft zu se»n . Ob es aber von Ivenfleth zuerst nach Rayenfleth , ctneiit Dorf in der Krempermarsch an der Eto'r , und von da wiederum nach Itzehoe verlegt sey , wie Dankwerth vermuthet , ist eine andere Frage , die mir nicht so ent - schieden zu ftyn scheint .