Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

etwas nicht gewohnt sind , merklich machen . Man hat die üble Gewohnheit , Windmühlen dicht an den Fahr , wegen zu sehen , in den Marschen an vielen Stellen . Ich weiß auö eigener Erfahrung , wie unangenehm es ist , wenn man solche Stellen vorbey soll , und kein ein« heimisches Fuhrwerk hat . Ich bin ic . k . 
Fünfzigster Brief . 
Glückstadt . Die Höster an der Elbe zwischen hier und der Stör . Die Wildniß . Fahrt auf dem Rhyn . 
Glückstadt . 
Liebster Onkel . 
0>ch genieße meiner Ruhe . Hier findet ein Frem - der viele Gastsreyheit . Unter den Einwohnern von Stande , und darunter gehört alles vom Geheimen - rath an bis zum Secretair , und vom General bis zum Lieutenant , Adel und Unadel , ist hier ein angenehmer Und freyer Umgang . Noch vor einigen Jahren war dich nicht so . Damals herrschte noch sehr viel Klein» städtisches in Gesellschaften ; zumal wenn Dames genwärtig waren , mußce der Gast es lebhaft gegen - wartig haben , zu welcher Klasse und Nummer der Rangordnung er gehöre . Das hakte auf der einen Seite die üble Folge , daß die Characterfucht fast bis Zum Unbegranzten stieg ; aber auf der andern auch die gute Folge , daß die Ueberwichtigkeit des Geschlechts - - üdels vor dem Standesadel sich etwas verlohr . Da je« «er im Durchschnitt es ist , dem eine freye Vermischung lUit andern nicht adclichen am Hartesten angeht , so kam luan nun desto leichter zu einer stillschweigenden Eon« dention , eö überhaupt in diesem Punkt im Umgang
	        
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