Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

wie die Elbe , können und wollen wir nicht ändern und von unserm Ufer entfernen . Aber wenn wir das ten bey den besondern tiefen Strömst - ichen , zumal bey denen , die urrs selbst unsere eigene Bauart zugezogen hat , und die olle hohe und an ihren Enden steile Ein - baue uns zuziehen , so wäre das eine ganz gute Sache . Auch das eine gute Sache , wenn wir durch eine starke Abbeugung der uns nahen Stromstriche , eine große Strecke leines abbrechenden Users zugleich mit einem Werk zu schützen , im Stande waren . Das warHun - richs Absicht bey seiner Schleuse oberhalb des Häsens zu Brunsbüttel . Sie sollte den Strom von dem da - hinter liegenden Ufer abbeugen , und bis auf eine lange Strecke hinunter ihn verhindern , nicht wieder gegen dasselbe anzufallen . In einem gewissen Grade haben alle Einbaue ein Abweisen , und in so fern ein Versetzen des Stroms zum Zweck . Allein wenn das bloß auf gewisse Striche , und auf einige Veränderung in der Tiefe des Bettes , nicht auf eine Hauptveranderung des letztem abzielt , so kann man das nicht eigentlich zudem Versetzen der Ströme hinrechnen . 
Ich habe mir folgende Fragen vorgelegt , als die . jenigen , üuf deren Beantwortung die schwierigsten Punkte sich bringen lassen . Ich will hier kein jehr» buch , nicht einmal eine ausführliche Abhandlung von Einbauen schreiben . Bloß die Punkte habe ich her« ausgehoben , die , wenn man darüber zur Richtigkeit ist , in Hinsicht der übrigen , den Hydrotekten , und ein anderer kann dieß nicht gebrauchen , von selbst weiter fuhren . Eben so verstehts sich , daß ich mich bloß aufs Allgemeine beschränken müsse . Im Grunde ist es doch auch dieß , was in der Anwendung auf die örtlichen Umstände der Wegweiser seyn kann und seyn sollte . Freylich hat der Practicus in jedem einzelnen Fall seine ganze Einsicht , seine ganze Erfahrung und Kenntniß 
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