der besondern Umstände , und dann noch seine ganze Ueberlegung nöthig , um die Gemeinste zweckmäßig zu befolgen . Es giebt ganz ungereimte Anwendungen von den vernünftigsten Maximen .
Die erste Frage ist : ob , wo und unter welchen Umstanden , man am besten mit höhern Werken ar« beite ? wo und wann mit niedriger , , ? Um bestimm - ter daö zu sagen , will ich solche Werke , die 2 . bis z . Fuß nur , und darunter , über der Fläche , worauf sie gelegt werden , senkrecht hervorstehen , es sey auf dem Watt , wie es gewöhnlich ist , oder auf einer andern Flache , als niedere Werke ansehen ; die mehr Höhe haben , sollen zu den höhern gerechnet werden .
Diese Bestimmung für die Höhe der Werke soll nur die seyn , an ihrem obern Theil , wo sie an dem Deich , oder an dem Vorlande anliegen . Das Watt läuft da , wo es breit ist , eine Strecke horizontal fort , kann in einiger Weite von dem Deich ab , wie ich es mehrmal bemerkt habe , gar eti^as höher seyn , als zu« nächst an demselben . Weiter nach außen wird es in» clinirt , aber wo es breit ist , nur sehr wenig . Wo daS Watt merklich abläuft , und nicht sehr breit ist , kann man das Werk ebenfalls inclinirt legen , aber nicht in dem Verhältniß , wie das Vorland ist , am wenigsten da , wo das letztere schmal ist und steil abläuft . ES ist , so viel ich weiß , die Praxis darinn nickt bestimmt , die meistenmale liegt das äußerste und niedrigste Ende des Werks z . 4 . bis 5 . Fuß niedriger in derVertieal« linie , als das oberste . Man kann es auch noch mehr gegen das Ende nach außen ablaufen lasten ; dieß kommt auf die Umstände an .
Ferner rede ich hier nur von dem «Hauptwerk ; nicht von dem , was man vor demselben , wo jenes ein steiles Holjwerk ist , wie eö die Höfter sind , etwan an» bringen kann oder muß , um es an seinem Vorderend«
zu