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Vorland vor dem Deich liegt , braucht es der kostbaren Bedeckung desselben mir Steinen ilichr . Man lasse also jenes niemals weiter vorgehen , als bis es schmal zu werden anfängt , so wird man nie - Wals den Deich mit Steinen bepanzern dürfen .
Ob man aber das grüne Vorland wird erhalten können , ohne es selbst mit Steinen zu bedecken , ist eine andere Frage ? Es versteht sich nemlich , wo es durch die Außenwerke allein nicht erhalten werde» kann — und dabey kommt es auf die Höhe und Breite des Watts an — da müsse es als ein Fuß des Deichs be - arbeitet , gehörig abgeschrägt und mit Stroh oder nen bedeckt werden . Diese Frage will ich hier über» gehen . Mir fehlt eS noch an Beobachtungen . In - dessen ist so viel außer Zweifel ; es muß leichter sepn , das Vorufer amlVarc zu erhalten , als den Fuß des Deichs selbst am lVarr . Der Rückschlag der Wellen gegen den hohen Deich fehlt an dem äußern Rande des Vorlandes ; dieß ist ein wichtiger Umstand , der viele Beschädigungen an dem Deich selbst zur Folge hat . Aber wie gesagt , von den Mitteln zur festen Dertheidigung des Vorlandes künftig vielleicht ein . wvl mehr .
Nun zu der Frage : wo hohe und wo niedrige Werke gelegt werden sollen ?
Nehmen Sie , um desto leichter meine Meinung Zu übersehen , die angelegte Zeichnung Fig . 6 . vor sich» ABCl ) ist der Deich , AE das Vorland der Breite «ach . IK die Horizontallinie des höchsten was - fers bey der gewöhnlichen Fluth ; EK also die Höhe des Vorlandes über diese Wasserhöhe ; FG das E F die Höhe des Vorlandes über dem Watt ; KF die Tiefe des lVarrs unter der Fluch , höhe . G H i ( l die Horizontallinie des niedrigsten Wassers , welche durch das Ende des WattS geht .
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