5Vatt fcbmöl und niedrig ifl , da mögen die nie« drigsten Werke immerhin das Watt hatten , auch bes« fern bis zu der Höhe , die sie selbst haben ; aber der „ och zu starke Wellenschlag wird das Vorland mit Heftigkeit angreifen , daß man dieses ohneSteinbede« ckung schwerlich , oder doch am Ende nicht wohlfei' ler als mit Steinen erhalten könne .
N ? enn das Ware breit und hoch ist , könl tien auch die niedrigen N ? erke hinreichen bey ei * nem schmalen Vorlande . Die Breite des Watts allein hilft nicht ; die Höhe desselben kommt am mei - sten in Betracht . Es muß wenigstens eine mittlere Höhe haben , wenn man das Vorland an der Elbe durch niedrige Werke erhalten will , ohne e6 mit Stei» nen zu belegen .
In jedem Fall , wo man nicht sicher mit den nie - dem Werken seinen Zweck erreicht , muß man höhere wählen . Man erspart bey dem Gebrauch der höhern immer etwas an den Kosten , die erfordert werden , den Fuß des Vorlandes zti erhalten , ob sie gleich auf der anders Seite mehr erfordern .
vvo aber höhere werke nöthig sind , da können sie auch nicht viel niedriger seyn , als die gewöhnliche Lluchhöhe ist . Sie mögen oben , wo sie an das noch höhere Vorland anliegen , noch lieber ein Fuß , oder mehrere darüber hinausgehen , und dann fo ablaufen , daß ein Theil von ihnen oben über die gewöhnliche Fluth hervorstehe . Allein dieß doch nur bloß , um den Anschluß de6 Werks an dem Vorlande zu sichern . Dieß soll nicht als die bestimmende Höhe des ganzen Werks angesehen werden . Die letztere darf über die gewöhnliche Fluthhöhe nicht gehen , kann noch darunter bleiben , so daß die Fluch es jedesmal bedecke , wenn gleich , wie gesagt , ein Theil oben noch hervorsteht .