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höftern an der Eyder gemacht habe , annehmen zu kön . nen , daß Busch , der während jeder zwölf oder drey« zehntehalb Stunden einer Wasserzeit , 4 . 5 . bis 6 . Stunden außer dem Wasser kommt , in einer Zeit von Einem , höchstens zwey Jahren schon spröde und leicht zerbrechlich sey , wenn er gleich seiner Verbindung we« gen noch nicht wirklich zerbrochen wird . So findet fichs in den Skrauchhöftern , die nicht mit Erde oder Schlick inwendig ausgefüllt sind , oder wo die ansang - lich in die Fächer gebrachte Erde wieder auögcfpühie ist . Da , wo die Buschwerke 'beschicken , ist es ein anders .
So viel halte ich für entschieden .
1 ) Unter dem Wasser , und nahe dahin , baue man mit Llifth am zweckmäßigsten» Ich habe deswegen nichts , gegen die Schlengenn^rke an der Weser , dergleichen wir auch bey Brunebüttel eins an der Elbe gehabt haben , obgleich großes Holz dabey ge - braucht wird , um den Busch in den Kisten fest zu hat« ten . Diese Werke we , de ich künstig noch naher unter« suchen . Die Frage ist , ob nicht eine Art von Senk« werken , wie man in Holsand hat , oder nicht auch die Senkfchlachten vorzuziehen find ? Das Hauptstück bey solchen Werken , was eigentlich wirken soll , und den wesentlichen Theil ausmacht , besteht doch aus Busch ; das Holz bey den Schlenzen , mag es der kostbarste Theil feyn , ist doch immer nur ein Nebentheil , der sich auf die Erhaltung des Werks selbst bezieht .
2 ) Auch dieß halte ich ohne Bedenken für elne allgemeine Maxime . lVenn bey den Holzwerken , wie die hölzerne Höfter sind , und die von HunrichS schriebenen Schlickfanger , zur Verwahrung des Grundes an den Seiten und insonderheit an den
' Dorderendcn , noch mehr zur Abkehrung der wirbelhafren Bewegungen im lVajser , die ge .
V wohnlich