per entgegen sieht , da wird auch kein erheblicher Theil der Stromsiriche aufgehalten und auf einmal umgebo . gen . Da entstehen keine Kraisbewequngen in diesen Strichen , oder sie bedeuten nichts . Je schräger eine Fläche liegt , und je allmähliger sie selbst sich an ihren Enden wieder umbeugt , hesto weniger ist eine lassung da zu Wirbeln .
So habe ich raisonnirt , und mir selbst dieß Rai« fonnement mathemalisch verdeutlichet . Allein ich kann Mich jkho der Mühe überheben , es auch andern deut« lich zu machen , und bloß aus Gründen das erwehnte Mittel zu empfehlen . Dieß ist schon genug geschehen . Ich schlage die paar Bände von der Raccolta nach , die ich bey mir führe , lind siehe , ich finde mehr , als ich erwartete , nicht bloß Bestätigung meines Raisonne - nientü auö Gründen , sondern auch schon Erfahrungekt und Praxis . Man hat es schon so gemacht , und mit dem besten Erfolg so gemacht .
Der achte Theil dieser Sammlung von Schrifteft enthalt das Buch des Bernnndino Zendrini , was unter dem Titel : Leggi , Fenomeni , Regolazioni , ed ufi deii' acque correnti , vorher besonders zu Venedig herauöge« kommen ist . Diesen Theil habe ich mitgenommen , weil ich ihn noch nid ) t gelesen hatte . Zendrini war Mathematiker der Republik Venedig und Oberausseher des Wasserballs . Noch habe ich keinen hydrotektischen Schriftsteller gefunden , auch Lelidor eingerechnet , der so vie ! e Theorie der Mathematik , und so gar , wo» für die meisten Practici sich erschrecken würden , so viel Differenzial» und Integra ! - Rechnung auf die practi - schen Alifgaben anzuwenden gesucht hätte . Das Buch ist , so viel ich weiß , nicht übersetzt , und mögte auch vielleicht iadenhüter werden , wennS man übersetzen wollte . Sonst würde ichg doch , im Vorbeygehen ge« sagt , für eine verdienstliche Arbeit halten , wenn die V 4 Raccolte