Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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Raccolte durch eine deutsche Ueberseßung unter uns U» kannter gemacht würde . Zendrini hat die Entstehung der Wirbeln im laufenden Wasser angegeben , und auf diesen Begriff eine Methode gegründet , ihnen vorzu» beugen , die anch nun schon vor langer als 50 Iahren zur Ausführung gebracht ist . Seine Einbaue sind Senkwerke , ausSchanzkörben , und wo sie größer sind , aus mitergesenkten Fahrzeugen in der Mirte , um die herum Schanzkörbe geworfen werden . Sie haben die Form einer dreyseitigen Pyramide , mit ihrer Grund« flache ans Ufer gelegt . Die Grundfläche ist ein gleich - schenklicheö Dreyeck , dessen Basis die längste Linie ist . Die Pyramide liegt auf der Seitenfläche , welche zu der längsten Linie der Grundfläche gehört . Anstatt aber ganz mit ihrer Spitze in den Fluß hineinzureichen / ist , sie ohngesehr in der Mitte ihrer Länge schief und unter einen spitzen Winkel mit der untern Seite , auf der sie liegt , abgeschnitten . Dieser Schnitt lauft also als eine schiefliegende Fläche gegen das Wasser ab . Er versichert , es sey durch diese Werfe jede wirhelhafte Be« wegung des Wassers vermieden , und die Beschlam - mung in einem Fall so schnell erfolgt , daß man nicht einmal nöthig gehabt , das Werk zu vollenden * ) . Wie weit fönst von dieses Mannes Vorschlägen bey unsGe« brauch gemacht werden könne oder nicht ? wie weit anch da , wo wir nur niedrige Vorwerke gebrauchen ? das kann mir noch gleichgültig seyn . Man muß im - mer bedenken , daß er an einem Fluß arbeitete , in dem keine Fluth und Ebbe ging , und auch der Wellenschlag nichtö auf sich hatte . Eö ist nun die Frage von einer 
practisch 
* ) Man ( che Tom . vm . der Rtccoka , insonderheit 
Cap . X . h . XVI . S - 254 . und Cap . Xs . § . XLlV . 
E . 3 ? o ,
	        
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