practisch möglichen Methode , den Wirbeln , dieser Pest der Flüsse , wie Zendrini sagt , bey unsern Werken , auch bey unser , , Höstern zu begegnen . Da finden sich hiev Gründe mit Erfahrungen belegt , die es auffallend ma« chen , daß sich solches durch die Abschragnng der tt>«£e gegen den Fluß zu bewerkstelligen lasse ,
Also ein Senkwerk soll es seyn , darauf läuft das gesagte hinaus , was scharf ablauft gegen den Strom , und es versteht sich , auch an den Seilen schräg liegend sich umbiegt , womit man die Wirbel im Wasser ver« hindern , und den Grund hoher Einbaue an den Vor« derenden sichern will . Aber ich verstehe das so . Das Senkwerk soll nicht bloß eine Bedeckung des Grundes seyn , davon noch nachher ; es soll eine Fortsetzung des Einbaus unter dem Wasser seyn , das äußerste Ende desselben , das da ansängt , wo man j , ' ? es schon so nie . drig hat ablaufen lassen , daß man von da an weiter hinaus mit Busch sicher arbeiten kann .
So etwas hatte also wohl das Senkwerk werden können , was zu Brunsbüttel am Ende des alten Höfts geworfen ist , davon ich Ihnen geschrieben habe' " ) . Ja so etwas davon , aber man halte , was nach meiner Idee nur Ergänzung , nur Nebenweck seyn soll , so kostbar gemacht , als sollte es das Hauptwerk seyn . Daswax schon keine kleine Verschwendung von Kosten . Aber Noch größer war die Thorheit , daß man das Höft über dem Walt absagte , und ihm seine ganze wellenbrechen - de Kraft benahm . Man machte das Nebenwerk über» gut , und verdarb das Hauptwerk ,
Ob noch weiter hinaus im Wasser , als das schräg ablausende Senkwerk liegt , was ich als den Kopf des Einbauöansehe , etwas geschehen müsse , um dem Aus«
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* ) Brief z8 .