nen setzt man senkrecht , und die schlicken gleichfalls auf , mehr oder minder . Dagegen liegen die Höfter ober« halb der Stör Key Ivenfleth auf die Fluch , das ist , schief mit dem stumpfen Winkel nach unten , wo die Fluth herkommt ; und Key diesen ist der Schlickfall schneller lind starker erfolgt , als irgend anderswo . Die Meinungen der Practiker sind getheilt . In büttel ist man überzeugt , die jage auf die Ebbe sey die vortheilhafteste . In der Wilstermarsch versicherte mich der Mann , der dorten als der erfahrenste Practi - euS angesehen ward , man müsse sie , wenn sie Vorzug« lich zum Aufschlicken wirken sollten , auf die Fluch legen .
Der Ausspruch der Erfahrung fcfyeint mir über die Frage , was im Allgemeinen das beste sey ? noch zweifelhaft . Die besondern Umstände können Schuld daran seyn , daß man an einer Stelle nicht so viel er - hält durch die nemliche jage , als an einer andern * ' ) •
Aber
* ) In Brunsbüttel hat man in der Folge die Praxis hierinn geändert . Die Niedern Buschwerke , welche seit den letzten acht Jahren daselbst gebauet sind , hat man alle auf die Fluth gelegt , und es scheint mir nicht zweifelhaft zu seyn , daß man wohl daran gethan habe . An einer Stelle , wo vorher ein hohes Höft auf die Ebbe lag , und jchoein niederer Einbau von Busch auf die Fluth , oder ein Fluthdamm liegt , kann man eine Vergleichung anstellen , die ziemlich sicher ist ; und lvcnn man noch hier wegen des Unterschiedes in der Höhe zweifelhaft seyn wollte , so hat man noch ein an« deres niedriges Werk in derselben Uferstrecke , was ebenfalls auf die Ebbe liegt , dieß ist die abgesagt« ehemalige Höftschlenge , die Hunrichs angeordnet jhat« te , deren ich oben in dem z8sten Briefe erwehnt habe - Man kann hier also eine zwiefache Vergleichung Mchm . Bw den übrigen Werken ist die Der -
gleichung