352 —=—5
Zendrini raisonnkrt darüber nach der Voraussetzung , daß sie bekannt sey .
Ist dieser Raum gegeben , so setze man statt deS senkrechten Einbaues LI ) die andern beyden , unter schiefen Winkeln , GD ( Fig . 7 . b4 ) wo der Winkel ober« halb E " G'D " stumpf ist ; und in ( Fig . 7 * c . ) G'D " , wo der Winkel nach oben F " G'v " spiy ist» In allen drey Fällen , wie die Figur sie angiebt , soll der Erfolg derselbe seyn . Das ruhende Wasser soll mit dem Einbau , so zu sagen , einen ganzen Körper ausmachen , und auf den vorüberlaufenden Strom in allen drey Fällen auf die nemliche Art in derselben Richtung , und mit derselben Kraft wirken / so lange die senkrechte Linie . CD , das ist , der Abstand des vordern Ende vom Ufer gleich groß ist . Daher auch jede Wirkung , die daS Werk haben kann , dieselbe seyn muß . Auch die Auf« schlickung muß jedesmal innerhalb des stillen Wassers gleich stark vor sich gehen .
In dem Fall , den Zendrini anführt , wo die Wirkung ausblieb . , die man erwarten konnte , war der Winkel , wo der Strom einfiel , spitz , wie D " G'C " ( i» Fig . 7«c . ) . Die vornehmste Ursache , warum der Grund und das Ufer an diesem Winkel vom Strom angegrif * fen ward , also nichts weniger als Aufschlickung erfolgte , waren wohl die wirbelhaften Bewegungen , die von an« dern Umstanden abhingen , und die in den spitzen Win * kel einfielen .
Dieß auch bey Seite gesetzt , so beucht mich , ma» nehme das Wasser in dem Raum EDF für ruhiger an , als es wirklich ist . Man sieht es so , zumal in den spitzen Winkeln , in den schmalen Flüssen , wo der Wind keine starke Bewegungen macht . Ich habe eS üuch an der Eibe bey ruhiger Witterung so gefunden» Aber die Welle« gehen jedesmal in den gedachten Raum hinein , bis an des Wirbels Spitze , obgleich
1