Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

was eine Stelle am Ufer decken soll , muß schief liegen , und die zu deckende Grelle muß in den fpiyen ^Vinkel zu liege»» kommen . 
Und 
der Sache gebaut ; der Fehler liegt daran , daß man für vollständig ansieht , was eö nicht ist . Es veihUt sich anders mit jenen beyden Theorien . Diese find für sich in ihren Folgen einander encgegen . Und va kann es befremden , wenn die Beobachtungen mit der gewöhnlichen , die falsch seyn muß , wenn die andere wahr ist , so weit übereinstimme , als es wirklich schieht . H - tt etwan die letztere , da sie von einer rieh« tigen Beobachtung ausgeht , einen Fehler in dem Rai« sonnement ? So kommt es mir vor nach folgenden Bemerkungen . 
. i ) Es ist sicher , daß sich stillstehendes Wasser an den Seiten des Einbaues mit dem Ufer findet , mehr oder wenig , die Lage desselben mag senkrecht geqc» den Strom , oder schief seyn . Die parallele Lage foHt aus . Bey dieser ist es kein Einbau mehr ; da würde r . 'K einige Vertragerung des vorbeykljeßenden Was« sers Statt finden . Wo Wirbel« und Wellenbewegung dazu kommen , wird der Umfang des ruhigen Wassers vermindert , aber es wird dennoch einiges in dem <£» folg seyn , was von dem Ruhestand des Wassers in den Winkeln abhangt . 
2 ) Die krumme Hinit D E ( Fig . 7 . 0 , welche die Grenze des stillstehenden Wassers ist , ( wir wollen ffr nur an der Vorderseite betrachten , wo der Strom herkommt , ) verräth sich zum Theil an der Figur des Watts , ist aber auch bey ruhigem Wasser oben jicrri' lieh sichtlich , und laßt sich durch treibende Körper noch genauer bemerken . Bey senkrechten Einban^ wie De und einem starken Strom krümmt sie ft# tiefer in den Winkel hinein . 
Sie ist noch bis jetzo nicht bekannt . Wahrsckiein« lich hangt sie mit der krummen Linie in der Figur Oes Strubels zusammen , den das Wasser macht , weiill es auS einem Gefäß durch eine engere Oeffnung aus« fließt . Ich vernmche cheils aus dem Anschaun , lheils
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.