nicht an der Seite liegen , wo der Strom Herl kommt , dessen Angriffen man vorbauen will . Der Strom muß in den stumpfen Winkel fallen , der Einbau muß vor der Uferstrecke liegen , die er schützen soll , nicht hinter ihr .
Aber da ist nun die Schwierigkeit . Wir haben zwey Ströme , den Ebdstrom und den Lluchstrom . Jener ist , als Strom betrachtet , ohne Zweifel der stärkste , und was die Angriffe unten im Grunde betrifft , sicher auch der schädlichste . Aber der Fluthstrom kommt von der Seite der bösen Winde , und mit Wellen her . Welchem von beyden arbeiten wir nun entgegen ?
Man
wüßte auch folgen , daß ein Einbau wie KV in der acbkcn Figur außer diesem Raum gelegt , gar kein stillstehendes Wasser vor sich haben könne , was ain wenigsten mit der Erfahrung übereinstimmt . Nach der obigen Bemerkung folgt das nicht . Es muß je« desmal dergleichen , wenn gleich nur in einem dünnen Streifen , vor dem Einba» sich befinden .
Auch wird dadurch die Verschiedenheit in den Wir« tungen auf den Strom begreiflich , die mit der Ver« schiedenheit in der Lage verbunden ist . Die Ersah« rung kann mit der gewöhnlichen Theorie ziemlich übereinstimmen , obgleich diese das stillstehende Wasser gar nicht in Betracht zieht . Wenn man die krumme Linie des stillstehenden Wassers bey Seite setzt , und die Rraft unmittelbar in den Einbau legt , durch die der aufgefangene Theil des Stroms aus seiner Nich« tung in die Richtung des Einbaus gebogen wird , so kann man diese nahe für so groß ansehen , als die wirkliche , welche längst der krummen Linie ED wirket - Rechnet man also auf die gewöhnliche Art , so kann das ziemlich mit dem Erfolg übereinstimmen . Ich muß hiebe» auf den Grundsatz desD . vernonlli ( in seiner Hydrodynamica Se & . 13 . 0 . 29 r . ) mich bloß beziehen , ohne mich weiter hierauf einzulassen .