Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

Man kannDreyecke bauen , das ist , zwey me zugleich , einen gegen die Fluch , und einen gegen die Ebbe , die an ihren Enden nach dornen zusammen - stoßen , und Ein Werk ausmachen . Aber welch eine kleine Strecke am Ufer wird denn innerhalb der spitzen Winkel zu liegen kommen , die doch allein gegen beyde Ströme zugleich geschützt werden , und weiche Kosten würden nicht diese doppelten Werke erfordern ? Wir Müssen wohlfeiler abzukommen suchen , wenn es angeht . 
Aber wie , wenn man die zwo Seiten eines solchen Dreyeckö von einander mehr entfernte , wenn man , um ein angegriffenes Ufer desto sicherer zu decken , an dem obern Ende ein Werk auf die Ebbe , und an dem un - kern ein anders aufdieLlurh legte , wie in der neunten Figur ? Ohne Zweifel würde dießgutseyn , wo et keine Wellenbewegung giebt , und was eine noch große - re Bedingung ist , wo man alle Wirbel vermeiden kann . Das mögte ich sehr widerrachen an der Elbe , so gar an der Eyder . Wenn z . B . das obere Höst KL einen Wirbel veranlaßt , der an der Seite des spitzen Winkels unter DF auffällt , so wird dieser Wirbel , der sonst noch unschädlich für das Ufer fortgegangen feyn könnte , aufgefangen , eingeklemmt und gegen das Ufer zu gewandt . Das nemliche geschieht , wenn eine lenbewegung in den spitzen Winkel kommt . Die Wel - len drehen sich in Wirbel , wenn sie lebhaft und schief gegen ein steilstehendes Hinderniß anschlagen , und zu - tückfallen . Daher die krummen Einschnitte an dein abbrechenden Vorufer . Ich erinnere mick , daß mir im Norderdithmarschen an der Eyder von einer solchen Verbindung zweyer Strauchhöfter , wozwischen man ein abbrechendes Uferstück befassen wollen , erzählt wa - d . Man habe sie wieder auöreissen müssen , weil sie gar zu 
Z 3 schädliche
	        
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