Der Uferbali besteht hier bloß in m'edrlgen Busch , batten auf dem Wakt , die hier Srackrvcrke heißen . Man kann auch nicht leicht andere nöthig haben . Denn der Wellenschlag ist , wenn nicht ganz unerheblich , doch »licht stark . Einige davon sind sehr lang ; sie liegen aber alle , wie es vernünftig ist , auf die Ebbe . Der Deich wird an den schlimmsten Stellen , wo das Vor« land weg ist , mit Strohbestickung erhalten . Wenn Man mehr für das Vorland sorgt , als mans ehedem gethan hat , so wild man auch sicher damit auskommen können . An einer Stelle in Haseldorp geht es freylich etwas hart her . Es war eine Steinbedeckung in Vor . schlag gebracht . Allein man scheute die Auslagen , und behulf sich mit Stroh . Da hat doch jede Ruthe am Deich in den ersten Iahren , jährlich 16 . bis 17 . Rthll ? » Zur Unterhaltung gekostet . Nun scheint das schlimm» sie überstanden zu seyn ; und doch kostet die Ruthejahr . Uch noch bis Rthlr . Vielleicht wurde man mit der Steinbedeckung doch wohlfeiler abgekommen seyn .
Etwas neues für mich war es , da ich eine Be - deckung an der äußern Seite des Deichs antraf , die statt des Strohs aus Busch gemacht war . Der Busch hält ftch länger als Stroh . Dieß sollte ein Mittel seyn zwischen einer zu kostbaren Steindecke und der zn vergänglichen Strohdecke . Allein da der Busch in je» der Wasserzeit mehrere Stunden trocken zu liegen kommt , tiur eine dünner jede ausmacht , und also vorzüglich an der schrägen Fläche des Deichs während der Ebbe ab - trocknet , so hält er kaum 2 . Jahre aus . Man fand seine Rechnung bey dieser Veränderung nicht . Dazu kommt noch der Nachrheil , daß die Pfähle , womit man den Busch in den Deich befestigt , auSreissen , und dann die Erde des Deichs mit sich nehmen .
Als ich über die Fähre der Au ging , war es eben hohe Fluth , das Wasser war aber über drey Fuß höher
aufge»