Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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Z . Fuß dicken Buschlage , die mit Pfählen in der Erde des Deichö befestigt war . Der Deich an seiner äußern Seite war ziemlich steil , aber doch nicht senkrecht , mögt« dem Augenmaaß nach noch einen Fuß Auölauf auf Einen in der Höhe haben . Die großen Ausbesserungen , die man an dieser Bedeckung erst neulich gemacht hatte und andere noch unauögebesserte Stellen , zeigten , wie stark die jährlichen Beschädigungen wohl seyn müssen . So eine Bedeckung ist nicht anzubringen , wo die Aus - senseite ganz steil geworden ist . 
Acht und fünfzigster Brief . 
Harburg . Elbinftln . Buxtehude . Das alte Land . Ge - brauch der Flocken . 
Stade . 
on Hamburg bis hier bin ich nur zwey Tage un - terwegens gewesen . Ich werde «len , nach Ri - Hebüttel zu kommen , wo ich nach dem , was man mir in Haniburg gesagt hat , sehr viel interessantes für mich sehen werde . Meine Ueberfahrt über die Elbe nach Haarburg zwischen den Inseln durch war , wie sie ge - wohnlich ist , sehr angenehm . Die Insel lVilhelms ? bürg ist bedeicht . Ihre Deiche sind an sich unbedeu - tend , ob sie gleich gut unterhalten gegen die meisten Fluchen , die hier gehen , hinreichen mögen . 
Einige Inseln sind nicht eingedeicht , und man will sie auch nicht eindeichen . Die Gebäude , wo sie be« wohnt sind , liegen auf hohen Werften , oder Hügeln , und sind vor den Fluchen gesichert . Ich habe Ihnen schon mehrmalen meine Gedanken darüber gesagt . Ich zweifele doch , ob man wohl daran thue , sie ohne Deiche zu laßen . Das Wasser ist zwar fuß , und verdirbt , 
wenn
	        
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