Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

3Y2 —==== - - 
eben so wenig einen erheblichen Nutzen , als sonderlichen Nachtheil . Die wirbelhaften Bewegungen vermeidet man doch so nicht . 
Ich fand an einer Stelle eine Verbindung zweyer Stacken mit einander , die wie zwo abgekürzte Seiten eines Dreyecks nach dem Strom zu zusammen liefen . Ich habe dieser Lage schon einmal erwehnt * ) , und nen eine Zeichnung davon geschickt . ( Fig . 8 ) Sie hat hier die üblen Folgen nicht , die ich davon erwartete» Die beyden Stacken schlicken zwischen sich auf , wie die Dreyecke bey Byfum . Aber kein Wunder , sie liegen sö nahe bey einander , daß sie mehr einem völligen Dreyeck gleichen , so , daß die Wirbel bey dem Vor - verende des einen nicht in den spitzen Winkel des andern einfallen können . Sie machen also Ein Werk auö , welches zugleich auf der Ebbe , und auf der Fluth liegt , sie wirken sie ganz so , wie sie nach meinen Gedanken wirken müssen . Es erfolgt Aufschlickung des Wattö in dem Zwischenraum . Das ist etwas . Aber diese Schlickinasse wird mit dem Aufwand von zweyen Wer - ken erkauft . Und waö noch mehr meine damals geauf - serte Erwartung bestätiget , so zeigt sich unten ain Watt , daß , so weit daselbst etwas von der wirbelhaften Bewe - gung um das Ende des einen in den spitzen Winkel des andern hineingebogen wird , ob dieß gleich wegen der Nähe der Enden nur wenig ist , doch auch zugleich die Aufschlickung gehindert wird . Der Strom biegt sich sogar etwas da hinein . Die kleine Ursache zeigt doch ihre kleine Wirkung . 
Zwischen den Stacken hat man hier hie und da niedere Dickeldämme gelegt , wie an derEyder , mit einem eben so unbedeutenden Erfolg als borten . 
Beobach - 
* ) Trief 5Z .
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.