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lind herausgeworfen . - Das thut freylich wohl nicht der j
Anschlag der Wellen unmittelbar , als der ihn nur wa» !
ckelnd macht , sondern der Rückfall des durch die Wel» <
len aufgeschlagenen Wassers durch den Druck ; allein <
es ist doch ein Erfolg vom Wellenschlag , der genug l
lehrt , was man von ihrer Gewalk zu erwarten habe . t
Unter solchen Umständen ist es denn auch von
selbst einleuchtend , daß man beyden Arten der Angriffe j
des Wassers , dem Wellenschlag und dem Strom , ent , ?
gegen arbeiten müsse . So fand stchs auch an der un - t
lern Elbe auf unserer nordlichen Seite . Der Fluß wirkt e
hier , wie dort , nur ? nach einem etwas größern Maßstab . d
Hier muß also Zweck und Plan in der Ufervertheidi« 3
gung im wesentlichen derselbe seyn , wie dorten . Nur !
auf die eine Art des Angriffs bedacht seyn , und nur ge - t
gen diese sich befestigen , heißt sich auf einer Seite decken , t
und auf der andern bloß geben . Dabey kann alles z
verlohren gehen . Aber auch hier wie dort wird die n
Weisheit der Praxis in der zweckmäßigsten Verbindung t
der beyden Arten von Schutzwerken beweisen , und in l
dem , wie viel oder wie wenig von dereinen oder von der >
andern , nach der Verschiedenheit der Stellen angewen« $
det sey . Das lauft denn darauf hinaus ; es wird auf s
das gehörige Verhaltniß der Vorwerke auf dem Watt i und der Deichsbedeckungen ankommen .
Dieß sind freylich nur die ersten Züge eines Plans ; t
aber doch Grundzüge . Was für Arten von Vorwer» f
ken auf dem Watt , und was für Arten von Deichsbe - (
deckungen , und dann wie viel von jenen und von diesen , t
auch wo man mit dem Einen allein abkommen könne , <
das läßt sich denn nur näher an den einzelnen Stellen f
und unter den gegebnen Unistanden ausmachen . Ich L
will den hiesigen Bau nicht in seinem Detail beurthei» r
len . Der Mühe wäre es sonst wohl werth , und diese < !
Beurtheilung würde auf manche nützliche Bemerkungen f
führen»