Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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griffe anpries . Dieser Rath fand Gehör . Die etwas höhern Werke mußten also vors erste abgesagt und er« niedrigr werden . Man verfiel auf etwas anders , und verließ sie . Frevlich sieht man so viel : mit Buschwer - ken bey einem solchen Wellenschlag zu arbeiten , wie hier ist , sey nicht gerochen . Ihre Erhaltung wird zu kostbar . Ferner sieht man , die Vorwerke auf dem Watt müssen dicht an dem Vorland , oder an dem Deiche anschließen ; und dieser Anschluß verwahret werden , sonst laufen sie hinten um und das richtet Un - heil an . Aber hätte man ihre guten Wirkungen , t>w sie hervorgebracht , und die so wichtig sind , nicht mit eben dem scharfen Auge beobachten sollen , womit man ihre Mängel sah ? Wenn man das Warum und Woher die guten und das Warum und Woher die Übeln Folgen richtig gefaßt , und dann die Nebensacken von der Hauptsache , das Zufällige von dem Wesentli - chen unterschieden hätte , wenn man das gethan oder zu thun verstanden ; man würde nicht gethan haben , was man gcrhan hat ; nicht das Kind mit der Wanne ausgeschüttet , das große Bedürfniß , das Watt in sei - titr Höhe zu erhalten und Wellenbrecher zu haben , nicht übersehen , und jene Werke , die das beydes leisteten , nicht so ganz dem Wasser Preis gegeben haben . 
Die Kugelbaake liegt auf einem mit Bollwerk und mit Flügeln von Steindammen verwahrten Grunde . Wenn es Fluch ist , so steht sie auf einer Insel . Man war damals im Begriff , sie mittelst ei - nes Busch , und St - indammS mit dem Deich zu ver« binden , wie es die Charte zeigt . Der Fuß ist rings - um mit einer Steinbank verwahrt . 
Ein langes Buschwerk auf dem Watt , das aber parallel mit dem Deich gelegt ist , etwa fünf hundert Fuß von ihm entfernt , gehört zu den Werken , die ick ) hitr zum erstenmal sehe . Es mag feine Dienste ge« 
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