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than haben . Aber bey einer solchen jage ist es lich , daß ein Strom in dem Zwischenraum entstehen mußte zwischen dem Buschwerk und dem Deich , und daß dieser dem Vorlande und auch dem Deichfuß schad - lich sey . Es scheint mir nicht , daß man bey diesen Parallelwerken die Absicht gehabt , den Strom deö Flusses abzulenken . Man konnte sie nicht gehabt ha« beu . Das letztere hat man ohne Zweifel durch die da« mit verbundenen , jeho verlassenen ablaufenden Buschbet« teil zu bewirken gesucht . Das parallele Werk hat wohl ein künstlicher Vordeich seyn sollen , wodurch die gegen den Deich anlaufenden Wellen gebrochen , und von dem dahinter liegenden Erddeich abgehalten wer« den sollten .
? Dieß parallele Buschwerk oder dieser Vordeich hat ein dem Deich ähnliches Profil . Es finden sich hier mehrere dergleichen Werke , auch an der andern Seite des Hafens . Sehen Sie die angelegte Zeich , nung ( Fig . - 11 . ) . Es ist KL die Höhe , bey den klei« nen 4 Fuß , bey den höhern 6 Fuß . A C ist die ittf nere Seite , und der Auölauf B A ist zur Höhe BC , wie iz zu I . BE—CD ist die Rappenbreite . An der äußern Seite DF ist EF , viermal ED . Sie stellen sich das übrige leicht vor . Es liegt unten aufdem Grunde lauter Busch , oder lose Faschinen in der Richtung pa - rallel mit dem Deich . Darüber liegen gewöhnliche Faschinen queer über senkrecht auf DE , und der jänge nach mit EF parallel . Dann wiederum eine Schichte losen Busches , wie vorher , und darauf ebenfalls wieder Faschinen nach der Richtung EF . Durch die oberen Faschinen sind große Buschpfahle 6 . Zoll im Durch» messer geschlagen , die 2 . bis 2I - Fuß von einander ste« hen . Sie machen zwischen E und F eine gerade Linie , und sind oben mittelst Scheeren oder Bretter , die durch sie gehen , mit einander verbunden» Ihre Köpfe ste -
hen