Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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bennahe qanz''verganqen sen . Auch wenn man die sa leicht auf dem Vorland - entstehenden Ströme mittelst der Zwis . - denzäu " e verwahrt , wie ick vorhergesagt ha« be , daß es angehe ; so verhindert man doch nicht daß die obere grüne Grasdecke des Vorlandes nicl ? t obgc * schalet , und das Vorland zum Watt gemacht werde . 
Dieß vorausgesetzt , so hat man von den ab« saufenden Werken i ) den V>'rtheil , daß sie den Wellenschlag schwachen , 2 ) daß sie das Watt bis in die Tiefe hinein in seiner Breite erhalten und ? ) es in feiner Höhe nicht nur erhalfen , sondern erhöhen . Dieß letztere ist wiederum ein Mittel , den Wellenschlag zu vermindern» 
Hingegen lassen i ) die Parallelwerke das Watt , was außen vor ihnen liegt , ganz unbedeckt , und tragen mehr bev , es zu erniedrigen , als zu erhöhen . Dage« gen 2 ) erhalten und bessern sie das Watt hinter sich und z ) halten sie den Wellenschlag vom Deiche unmit« telbar ab . Je weiter man sie vor dem Deiche hinaus« leqt , desto größer ist auch die Breite des Watts , das sie schützen ; aber desto geringer wii v auch ihre letzter« wehnte Wirkung , weil dag Wasser zwischen ihnen und dem Deich , wenn die Breite ansehnlich wird , schon von neuem sich zu hohen Wellen erheben kann . 
Zu einer bestimmten Vergleichung würde nun er« forde« , daß man naher aus Beobachtungen , oder auS Theorie , und man muß auch hier beydes mit einander verbind n , wenn man sicher gehen will — im Stande fev . die Quantität in diesen Erfolgen auszumachen . Das lVie viel wenigstens . Dazu ist vor der Hand schwerlich Hoffnung . Man kann also nicht anders , als das anführen , was eine allgemeine Vergleichung an die Hand giebt . 
LS»
	        
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