den glatten Steindeichen . Aber vielleicht aus einem andern Grunde , weil hier die Wellen stärker sind .
Die uneben liegenden Steine veranlassen durch ihren Widerstand unqleiche , unordentliche Bewegun , gen des Wassers , Wirbel und kleine Strömungen zwischen den Steinen , und diese können die untere Busch - oder Heydedecke eher verderben . Wenn man die unebenen Steine nicht dicht genug an einander legt , und die Zwischenräume nicht mit andern kleinen Stei» nen ausfüllt ; so ist dergleichen zu erwarten , und das ist sicher sehr schädlich . Steine von ungleicher Höhe ohne Ordnung neben einander gelegt , geben keine gute Steindecke . Die Steine müssen oben ziemlich gleich hoch liegen , wie sie auch der Regel nach gelegt werden . Die Unebenheit muß nicht eine solche Undichtigkeit seyn , daß die untere Decke der Erde zwischen der Steindecke herausgerissen werden könne . Denn jene sollen die Steine festhalten . Aber dafür laßt sich sor« - gen , ohne die Steindecke oben glatt und eben zu ma» chen . Am Ende ist das Ebene immer ein Vortheil mehr . Es ist nur die Frage , ob er so erheblich sey , daß man ihn mit den Kosten erkaufe , die es macht , wenn man die Steine zu dem Zweck behauen lassen muß ? Ich kenne noch keine Erfahrungen , die dar - über entscheiden ; will aber künftig darauf acht haben * ) .
Ich
* ) Nachher habe ich nirgends solche oben geebnete Stein« decken angetroffen . Daher ich auch noch jetzo nicht naher es bestimmen kann , wie wichtig oder wie unwichtig der Vortheil dieser Zurichtung sey . In Nordholland wollte man so gar behaupten , die uneb« ne Lage sey besser ; und berief sich auf Erfahrung . Aber die Fälle , die man mir anführte , gehörten ei - gentlich nicht hieher . Es war die Frage da nur von den Steinbanken , die am Fuß des Deichs auf dem Watt liegen . Davon nachher in den Briefen aus Holland .