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auf den »Tan mich aufmerksam gemacht hat , weil er etwas eigenes an fid ) haben soll . Morgen früh gcden . ke ich von hier wegzugehen . Aber heute Abend schrei» be ich noch einen Brief an Sie . Ich bin : c . : c .
Fünf und sechszigster Brief .
Neueilfelder Seedeich . Abbruch daselbst . Ein Stemdeich auf der Ecke bey dem Altenbrucher Hafen . Verglei - chung der untern Elbmarschen an der Südseite mit den Hollstcinischcn an der Nordseite .
Ritzebüttel .
ein heutiger Spatziergang über den Neuenfelder Sredeich bis nach Altenbruch , wo ich meinen Wagen hinbestellt hatte , ist nicht ganz interessant ge - wefen , ob ich gleich zum zweytenmal ihn schon gemacht habe . Ich fand noch eine gute Nachlese . Von Oster - hörn an ist der Abbruch an diefer Strecke sehr deutlich . Allenthalben leidet der unbedeckte Deich , und das Watt erniedrigt sich . Ich schreibe dieß letztere dem Strom zu und dessen Andrangen ans Ufer . Glaube also auch nicht , daß es damit nur bis auf eine gewisse Grenze , bis auf etwan Z . Fuß unter der gewöhnlichen Fluch gx . hen werde , worauf man sich bielleicht verläßt ; weil man so ganz nichts zur Erhaltung des Watrs veranstaltet . Es muß hier vorher eine Auffchlickung gewesen seyn . Der alre Neuenfelder Seeveich liegt hinter diesem neuen , um etwa drittehalb hundert Ruthen zurück . Man ist also mit dem jetzigen Seedeich Herausgegan - gen . Aber der jetzige Abbruch muß doch auch alt seyn . Sie sehen auf der Charte eine Menge alter verlassener ablaufender Staakwerke auf dem Watt . Als man diese hineinlegt« , muß man gefunden haben , daß sich das
Ee 2 Watt