Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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bloße gesunde Vernunft solcher teutt auch bey einer auf ihr kleines Terrain eingeschränkten Erfahrung ausnch - ten könne . Man findet auch in den diesseitigen Mar . schen Benspiele , wo ihr guter Rath klüger gewesen äst , dl * der Einfall des bestellten Aufsehers . Es ist an sich wahr . Das Gebiet des gemeinen Menschenverstandes hört da auf , wo das Gebiet der eigentlichen Wissen - sd ) «ft anfangt . Aber wo jener nicht mehr gebieten soll , darf er da nicht mehr mit denken , mit rächen , mit spre - chen ? Keine Wissenschast ist berechtigt , die Urtheile des« selben unbeachtet und ungeprüft bey Seite zu setzen . Nicht zu sagen , daß eine Wissenschaft , die es sich an - maßt , allein , auch gegen jenen , zu entscheiden , auch das seyn muß , was sie seyn soll , nemlich , richtige , be - stimmte und feste Einsicht , die sicher ist , nicht von einseitigen Begriffen mißgeleitet zu werden , laßt sich dieß von der Hydrotechnik bis dahin noch behaupten ? Eine sachverstandige Direction ist das größte Bedürf« niß des Deichbaues in unserm Lande . Aber eine solche , wodurch die Theilnehmung unserer Marschbcwohner an dieser ihrer großen Landesangelegenheit nicht aufgeho« ben , sondern aufgerichtet würde . Ich bin ; c . : c . 
Verdes -
	        
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