ZwsîLss Blatî.
V-x. 231.
Denkschrift Wee ètc NàLĢsge
Dr« der Nationalversammlung vor» ReichSfinanz-
«iņîşier Msostellte Denkschrift «Znx BaļàşķķW!" gibt
àleitenL zunächst einen Lröerblick über büe Entwick
lung der SctUtoSeaJegjittg während der Kriegsjatzre
»nd schildert dis nrrt der Revolution beginnende kà
stropha!e WenLn-rg, die zum first voLstSMge« NirLsr,
brach führte. Nach der Darlegung der Gründe für den
Niedergang bis zur Revolution und die früchoren Er.
tzemnaßnahmen, firhrt sie Denkschrift die Erü«Se für
tzķs Dàtaen-wsànģ feit dor Revolution. aus. In
'diese: Beziehung werden erwähnt: die große Einfuhr
von Lebensrnitteln und Rohstoffen nach dem Abschluß
des Waffenstillstaydsvrrftags, die schwierigen inner-
politischen DerhZltnrsse, die ständigen Unruhen, die
Streiks und Lohnbewegungen, die Machtlosigkeit der
RsAiorung irr den besetzten Gebieten, die zur llaber-
schwemmung derselben mrt Luxuswuren führte, die
Kapttulflucht wegen Terrors und bevorstehender
Steuerzugriffe, notwendige Abdeckung dor früher ein
gegangenen Bàtakredite, der ständige Drück des un
geheuren schwĢAsnden Msàtemņaterîals' in Wsst-
«ul» Noàuropn.
Die Denkschrift gibt schlietzlich einen lleberLick
H die geplanten neuen ÄaHnatzsre» zur Hebung der
Bakuto. linier anderem wird dazu ausgeführt: Dss
erste große Mittel sind innere Ruhe, Ordnung, uner
müdliche geregelte Arbeit und strengste Sparsamkeit
eins allen Gebieten. Angestrebt wird eine Sesters Re-
geÄug der Ern- und Ausfuhr, namentlich der ersteren,
nach den Bedürfnissen Deutschlands und die Wieder
herstellung der Zollgveaze rm Weste«. Damit muß auch
die Zollgesetzgebung wirffam gestaltet worden. Die
Preispolitik »«feres Ausfuhrhandels mutz den Bedurf-
niche.n unseres Landes angepaßt werden, zumal da der
hsLtrge Export zium. Teil kein natürlicher, sondern in
folge der Wertersi̫S bor Auslandsvaluta e-n Aus
verkauf ist. Die Preisprüfungsstellen dürfen einen gft
ļunden Export nicht verhindern. Die Sper'-ndrsbrift
der Fakturierung nur in Merk oder in fremder Valuta
erscheint den Interessen des Ausfuhrhandels ahtrSa-.-
lşch. llņbsdinyt erforderlich ist. daß alle Finanzgo-
kchäfte der Reichs- und Landesbehörden rm Verkehr mit
rem Ausloà ihre vollständige. Mfawmenfasiovg bà
!>kerchsfina«Mini?teriuM erfahren, dessen Kontrolle
ach auch die Gemeinden kür ckre «lslänLischen Finanz»
sper-ationen zu unterwerfen haben. Nutzen würds es
versprechen, wenn die Leiter der Reichànk und der
deutschen Privatbanken rege Fühlung mit der F-nanz-
melr des rreutralcn Auslandes nähmen, wobei zu
prüfen, bliebe, ob angesichts der gsmeimlamen Inter
essen aller Länder an einer großen Kêl'şiorung aller
Valuten der Roden für eine îņtermotG« rl« Kons««»)
geebnet werbe« könnte, die insbesondere die Frage
per großen ļņterņŞoņân Anleihe zuAUnstŗņ der säN-
im mit entwerteter Valuta zu lösen hatte. Mchtig
ist die Regelung der schwebenden und die Grw?m>n.g
neuer Bàtakredite. Unsere Industrie schreit nach
Rabstoffen» zu deren Bezahlung uns dis Mittel fehlen.
Gs muß gelingen, sie auf Kredit oder gegen beloàre
Zahlurrgserleichterungen zu beschaffen. Dazu mutz dos
geschwundene Vertrauen der- Auslandes in unfem. Ar-
beits» und Zahln n.g?t->.higļetr Mrüikksb'sn, wotür ge
regelte innerpolitische Verhaltnisie »ich anhaltende Ar
beit die Vorbedingungen sind.
pLSVLMAiEitKS.
NsudWyxger TsgeSlstt.
über „Erziehung zur Heàànst. eine Aufgabe
der Kulturpflege", und Stadtbaninspektor JaL-
stsmŞtona erläuterte ,Are Aufgaben der Bra-
vinzralberatkmgsstello für Kriegerchrung.
Der. Leiter des KrsiswohlfahrtsamteK, Dr.
Kording-Heide, zeichnete, in großen Zügen den Auf-.
des
WoHşşstzNLKpşLsgO.
kJ Rorderdithmarfchsn» 1. Oķt. Der
şahrtstaģ des Krrişes Roàdith-narscher» wurde
m der Aula der Oberrealfchuîo in Keid' unter dem
Vorsitz des Land rats Dr. Kracht vor einem größe
ren Publikum abgehalten. Der Geschäftsführer
‘ms Deutschen Vereins für ländliche Wohlfahrts
pflege, Oekonomierat Lembķc-Bêrlrn, sprach über
„WotzlfahrtSverei n und Kreismoh! fahrtsamt."
Sodann wurde eins Kreisgruppe dos Deistschen
Vereins für ländliche Wohlfahrtspflege gebildet.
Oberlehrer Dr. Dehning-Bremen verbreitete sich
über dos Thema ..Bolksbockschulw-efen". Kunst
maler Groß-Weimar hielt einen Vertrag
Gîfeà Mmunex.
Geschichte eines Frovensch'cksals p. Rsinyots Ort wann.
Rach.dru.ck verboten.
„Aber das das. ist doch ganz unmöglich- —
Niemals ist zwischen ihm und mir etwas geschehen
oder etwas gesprochen worden, das mir eure solche
Wsicht^begreiflich macken könnte."
..So muß er Ihrem Verhalten wohl eine an
dere Deutung gegeben haben, als Sie es vermute
ten. Denn, er war feiner Sache jedenfalls von
vornherein sehr gewiß. Wie hätte er sonst un
mittelbar nach der Heimkehr eine seit langem be
stehende Verlobung losen und den Kampf um die
Einwilligung feines Vaters aufnehmen können?"
..Das hat er getan?"
Es klang wie ein Auffchrei -des Schreckens und
der höchsten Bestürzung. Und rro« der hindernden
Verbände, die unrer dem losen Morgenrock noch
immer ihren Oberkörper umhüllten, neigte sie sick
weit vor m einer erregten Spannung, die aew'ß
nichts Freudiges hatte.
..Es würde Ihnen kein Vehsimnis aebliebcn
. lein, auch wenn ich es verschwiegen batte. Und ich
halte es in Ihrem Inte.reffe für geboten, daß Sie
voll« Klarheit Über die Verhältnisse gewinnen,
«he Sie einen Entschluß fassen. Sie wenden über
das zertrümmerte Liebesglück einer verratenen
Braut HinurrgfHr-eit'n muffen vn Ihnen Platz am
Schottschen Familienherde einzunehmen. Und Sie
werden all Ihre LiebenswLMgkeît aufzub-^ v
haben, um den alten Herrn mit Wahl seiner
Sohnes auszusöhnen. Für die leidenschaftliche Ju-
nrigllng, di« Shstt bei Ihnen voraussetzt, wird fa.
nahmen, der sozial-wirtschaftlichen Fürsorge uird
der Kriegsfürsorge, für die Hinterbliebenen und
Kriegsbeschädigten. Besonderen Wert legre der
Redner auf dre allgemein« kulturelle Hebung des
Gesamtstandes der Bevölkerung, die zu einer Land-
kulturpflege in den vorwiegend ländlichen Kreisen
führen mühe. Die bereits vor dem Kriege be
obachtete Landflucht fei nichts anderes als eine
als MaffenerfHeinung auftretende Wanderung zu
höherer Kultur. Daraus ergebe sich als Aufgabe
für die Wohlfahrtspflege, einen Ausgleich zwischen
den persönlichen Wünschen der Landbewohner und
den ländlichen Verhältnissen zu schaffen.
*
Schleswig-Holstein, 29. Sept, Sin Lssdosļiņrņz-
amt. Rach den bliche ragen Plänen soll Schleswig-
Holstein ein eigenes Landssnnanzam-r mit drei
Wterlungen -erhalten. Per Sitz der Abteilung für
indirekte Steuern und Zölle soll Altona, der Sitz
der Abteilung für die Verwaltung dos reickseigs-
nen Vermögens Kiel fein; bezüglich der Wreilung
für die direkten Steuern steht noch nicht fest, ob ihr
Sitz Schleswig oder Kiel sein wird-.
Fehmarn. 2. Okt. Beendigung d»s L^ndar-
bsitersirerks. Wie von der Gaulsitung des Land-
arbeîteroeràaàs mitgeteilt wird, ist der Land-
arbàrstreik auf der. Insel Fehmarn beendet. Die
Arbeit ist wieder aufgenommen worden. Am 19.
Oktober werden Verhandlungen mit den Arbeit
gebern stattfinden.
Hņfunr, 80. Sept. Kreistag. Als Provinziol-
landtagsabgeordnete wurden vom Kreistag des
Kreises Husum gewählt Lanorat Nasse, Bürger
meister Dr. Rose-HusUm und Deichgraf Dàrfen-
Mönkebvll. Mitgeteilt morde, daß der eine der
berühmten Renaissance-Kamine des Hufumer
Schlosses, der seinen Platz im Rittersaal hatte, in
folge des schon vor einigen. Jahren beim Kauf des
Schlosses abgeschlossenen Verrrages jetzt dem
Kaiser Wilhelm-Museum in Berlin übergeben wer
den mutzte, während die übrigen Kamine Husum
erhalte» werden sän. Zur. Lnt-rstützung des
Wohlfahrt- und SLàrskns' l'karchschl-.-swigs be
schloß der Kreistag eine jährliche Beihilfe von
1800 zu bewilligen.
~ ”
t um,
t iņ drei Jahren
diesem haltlosen
Sie kamen aus
, darf annehmen.
Adsàmung wei-
Mittel zu dem
Sicherheit zu u
r Lļerrumèeļņ
-r Aus dem Norden, 1. Ol:
diL ALsLimmunA, Letzthin, ging
die Abstimmung werde wohl erj
stattjinden. §s ist natürlich mit
Kar ächt bestellt wie mit anderen
den Reihen der Ş-'gner. Wall
daß das Cerücht vo.n der späten
ter nichts ist als ein dänisches
Zweck, di« deutschen Wüble.r in '
gen, um sie später um so siàr
Gerücht
n Pfedi.*
können. --- Eine neue Eingabe wegen der Bak«ta«
frage ist
von de» nmd>chr?swrg!chon dänischen
Banken, sowie von Vertretern der verschied'
anderen E-werbszweige, w Z^ndm'mt'ch-a^. Han
dels- und Handwerker^«!«,- die Hoderslev
Bant zu. einer Versammlung èinģ^iaoen mären,
erlassen morden.
Aueņà. 1. Oki. Di» L"4n»«Kestâņ >,a»
Kreishaukes haben an den K-eisausschuß sin.«
Forderung um Einführung eines einheitlichen Ge-
haltstarifs gestellt, wie dies bei. anderen auswär
tigen Behörden der Fall ist. Dir vom Kreis bis
her gezahlten Löhne fu" Ans»ste.llte bewegen "ich
zwischen 1<0 Und 350 Mk.
Insel Alfen, 1. Okt. Eine WindmSble ochge-
brsnnt. Sonntag früh ist dre Windmühle in Ätzer-
ballig holz niedergebrannt. Mit dieser Mià'dîe
auş beherrschender Höhe lag. ist wieder ein topi
sche« Stück Alfen verschwunden.
Wernförde, I. Oft. Zum Sondurbeitrrşireik
Bom Sauleiter Hansen in Kiel ist ein Telegramm
allerdings das eine so wenig Abschreckendes naben
p“ das andere."
..Aber, mein Gott, dos ist f» schrecklich! —
Wonn ich nur begriffe, wodurch ich das alles ver
schuldet haben soll! —. Me — nie habe ich ansere
äl« freundschaftliche Empfindungen für Herrn
Schott gehegt. Lnd nie bobs ich ihn an anderes
glauben lassen. Wenn er meinetwegen etwa« so
Anrechtes getan hat, so geschah es ohne mein Wrsi
jen und ganz gewiß g»gen meinen Willen."
-.Es kommt ja auch niemanden in den. Kinn,
Sis dafür verantwortlich zu machen. —Und Sie
dürfen sich nicht aufregen, liebe Gisela! — Schott
'st Dm Ende wohl der Mann, Sie durch seine Liebe
d'.e Widerwärtigkeiten vergessen zu machen, die
be? der besonderen Beschaffenheit der Verhältnisse
im Anfang auf Sie warten mögen."
..Aber davon ist doch überhaupt nickt die Rede.
"n meiner Aegemvärtigen Lag« œiim ich kernes
Manne? Anrvag angenommen haben. Und in kei
ner Zukunft würde ich einem Manne ongedören
wollen, der um meinetwillen zum Wortbrüchigen
und zum Verräter geworden ist."
Das war das Wart. nach dem Hermann LHL-
ninzh sich ges-hnt, und um dessen Koimnen er in
şràràr Erregung gebangt batte. Rach der Art,
Ui-e es gesprochen war. umv nach allem, was er von
dem Charakter dieses Mädchens wußte, setzte, er
nicht den. geringsten Zweifel in die Aufrichtigkeit
der Versicherung. Und nun. da er seiner Sache ze-
wiß war. durfte «r getrost ferne Taktik ändern. Er
bemühte sich. einen väterlich warmen Ten an-.u-
fcklaaen einen Ton. der chm ireikich zu ,remd
war, um den Klang voller Echtheit zu loben —
eingelaufen, in welchem die. Anerkennung d
neugewähüen Kreisvertrauensmannes Schmidt
und dessen Bevollmächtigung zur Führung non
Verhandlungen kurzweg o.bgelshnL wird. " Eine
Abordnung der Streikleitung wird sich zur Sau-
leitung nackf Kiel LegaLsn und versuchen, die. Sache
Antmort-Tele.-
. Hauptleiàng an
iw. Streikleitung gerichtet hat, hieß es, der Inhalt
bkr^.Antwort fei ausreichend, während es in Wirk-
ilchkert heißen mußtet ausweichend.
Tckernförde, 2. Okt. Abschied des Pröpsten
Fsņèeņay vom Amt. Nach 4Lfährrger Amtstätig
keit tritt Propst Foàņay vom Amte zurück. Sr
tu?, dres mit einem öffentlichen Abschiedswort, in
welchem «r der ELernf. ZLg. zufolge sagt: „NaĢ
dem mein (besuch um Versetzung in den Ruhestand
aus ^Gesundheitsrücksichten zum 1. Oktober vom
Konsistorium genehmigt worden ist. trete ich heute,
von meinen kirchlichen Aemtern zurüL Ohne Gott
und Glauben sind wir Menschen arme Leute: nur
der lebendige Glaube an Jesum Christ macht reich
und selig in. Loben und Sterben — das ist die
Botschaft unserer Kirche; das ist. auch meine Bc-r-
kündigung gewesen in den 42 Jahren meines
Amtslsbens. Ich scheide, aus demselben mit herz
lichen Segenswünschen für alle Glieder dieser. Ge
meinde. und dieser Propstei."
Kiest 2. Okt. OöeÄSrgermLister Sîàmaņņ
wird gehe«. Im Anschluß an die Vorgänge in der
letzten Kollegiensitzung hat eine Aussprache unter
de.n Stadtverordneten, stattgefunden, in der dir
Fraftronsoorsitzeàn beauftragt wurden, über die
weiteren Schritte zu beraten. Die Beratung der
Froftionsvorsitzenden ergab Einstimmigkeit dar
über, daß es nicht im Interesse eines ruhigen Fort
gang? der Verwaltung liege, wenn der Oberbür
germeister fernerhin im Amt verbleibe. Aus dem
Grunde ersuchen die Stadtvsrordnänvorjteher
Linderrann, bis zur Erledigung der Angelegenheit
dre Disnstgeschäfte einem Vertreter zu übertragen.
Lindemonn wird sich, wie es heißt, dieser Äuffar-
drrunq der StadtvertretUng fugen und ist bereit,
sein Amt niederzulegen, nachdem eine Regelung
fe*' Angelegenheit«« erfolgt ist. 3«* Aus»
lsàĢ des Kreuzers „RegsnsSWg". Die. Füh
rung drs Kreuzers .Regensburg" wird in den
Handen de? Korvettenkapitäns Albert Gayer lie
gen. Gaper wellte in den letzten Tagen in Ber-
fin, um. wie anzunehmen ist. van den in Frage
kommenden obersten Behörden noch Anweisungen
fur. die. Auslandsreise zu empfangen. —- Die streķ-
ftà« TratwportmLeà erklärten in einer Vcr-
sammvtng erneut, Löß La? Entgegeàmme» der
'Äàrtgeber zu gering und aus diesem kstrunde am
Streikbeschluß festzuhalipn sei. Lm dw Brotver-
sorgung für die minderüemittän Beväfterungs-
kreise sich««» stellen, wurden dm Bere'«sbäck»«i
und die Bäckerei des Konsum-Vereins freigegeben.
Auch auf die Pro»rnzial-Bààngsstelle srsti.ecki
sich der Freiqabsüsschluß. — Dia Kieler Seeleute
gagrir de« Strä Eine Versammlung der Scck--
lruto und HasenarLeiter verurteilt in einer Etttl
schlftßung entsch'-den d<r? Proklamieren von wil
den Streiks in. den Hafenstädte» Lurch Len Ssc-
Ell mLNnsbund. Dre Spicule und Hafenarbeiter er-
ftärsn. nach wie vor weiterzuarbeiten, zumal dor
Streit nicht gegen die Unternehmer, sondern gegen
den Transportarbe.ite.Ņ.rband gerichtet sei.
O ŞtapelhÄ«, 1. Oft. Ernte ist hier
überall bosn-er, nur Bohnen sieben noch vereinzelt
au» dem Felde. Die Kartoffeln stehen noch halb-
MeîLKAş
&&&. §. GLLsLer.
Umgegend des Bundes Deutscher Kriegsheschädig-
ter wurde am Sonntag hier vollzogen. Versin?--
lokal ist der Gasthof zur Post. 1. Vorsitzender ist
Ņ. Lübbe. 2. Vorsitzender Harm. Homfeld, 1.
Schriftführer Harm. Paay. 3. Schriftführer Mlh.
An-rasen, Kassierer Christian Klausen.
4- Hohn, 30. Sept. Snort, llnser vor einem
halben Jahre gegründeter Sportverein brachte «m
vorletzten Sonntag sein erstes Wettspiel zum
trüg gegen den Ratenhöfer Sprelverein Re-Lsbu'-g.
Budàdorş. Ein schneidiges Spiel, das nmr ern
ster llàņg während der "kurzen Zêir drs Zusam-
menspiels zeugte, ließ unsere 1. Mannschaft mit
einer große« Punktmchrzahk Wer dis 1 Mnem
schuft de? Gegner den Sieg errsinMn. Am letzten
Sonntag war die -SchlagballmannschE der Rend--
burger Seminar-Praparande hier. ELenbüft-gm:
Gegner war diesen geübten Spielern unsere j..
Mannschaft- Tar; flotte Spiel endete mit : şgr
ļiir Rendsburg. Dsr junge Verein dürfte- mit. de:
so gut bestandenen Feuertaufe wsbl m ? iwhn kein.
t Bàlàf. £. OL Şrhàgt aufAeftià
wurde heute -morgen auf dem Grasplatz der Hsllsk--
jchen Anlagen der Aàitsr Heinrich K., hier, fe
nsnstr. Grund zu der Tat soll ebt Reruenleften
sein.
Aus fchkesĢî§-hoLşiGMşichKL
LĶRè- und Nsá§Mkàschķ.
dm
Mt b$r ģ$nhfm$$ t
durch die Verordnung des RekĢlLirt-
schaftmîņîsters «ine Lösung gefiràņ hat. dşè durch,
aus nicht dem Interesse der Landwirr'chafr enft
spricht, beschäftigte sich der GesamLvarstand de«
Gchleswîg-HoPeÌnşşĢ» Bauernvereins in fei;
Münster. Der Bauernverein wird dafür eintrete»,
daß die Verordnung dss Oberprästdenten dm
Vnovrnz Schleswia-Hslstein. in Kraft bleibt. Dah»
Vorgehen des ReichŞļr^chaftsamteô muß als
ungesetzlich betrachtet, werden, weil ein zwang?--
wirtschaftlich erfaßtes dem freien Han
del mcht übergeben -werde» darf. Die weitesten
landwirtschaftlichen Kreise haben au? diesem un
gesetzlicher. Korşb-n die notwendigen Folgerungen
gezogen ^und die Viehlief-.'«rnger: eisig-stellt. Die'
Landwirtschaft steht auf dem SLairdpurrkt, dos
NeîchŞ'ĢĢştsamt bebe durch dvs gekennzeichnet
U Vorgehen den Nachweis eàcht, 'daß die Aust
xechtrrhàng der Avangswirrschokt unhefthrr ^
worden ist.
wr-gs draußen. Der- Handel hgt überall begonnen,
der Preis Lewsgt sich Mische« 20—25 Ji für 200
Wund.
D LŞgwedel, 1. Oft- Anschluß a« dis r.E»
Kerla«îys»trà llnsere Gemeinde bekommt An
schluß an die lloberlandz-entrgle Neumünster und
zwar über Dätgen. Die Masten für die Zuleitung
sind bereftd austgrstellt. Man rechnet damit, daß
die Leitung zu Weibnachten in Betrieb genommen
werden taun.
Hshenwestedt. 1. Ort. Ķrîegàîchiidigte,
Die Gründung einer Ortsgruppe Hohenwestedt und
und er m-rhn-te sie in eindringlich scheineàn Wor
ten, nichts zu übereilen. Wenn jetzt Fran Mari
anne. die wohlwollende Goön.erin des Heiratspro.'
ftktos. an seiner Stelle gewesen wäre, so batte sie
dem jungen Mädchen die Vorteile der BeŞîàņg
nicht anschaulicher darlegen und r»is xsrfönlichtm
Vorzüge des Bewerbers nickt in hellere Bàuch-
tÄNg rucken Rinnen, als er cs tat.. Dem Manne,
desien Sache er als sine hoffnungslos verlorene
ansah, wurde er zum beredten Fürsprecher wenig
stens bi« ru einer Grenze, »her die hinauqugehen
eine berechnende Vorsicht ihm auch jetzt noch verbot.
Minutenlang hatt«, şşiņe’to- ihn gewähren las
sen, dann iiel sie ihm mübe ins Wort:
„Ich -danke Ihnen für sie gute Absicht. Herr
Generalkonsul — aber es ist wob! nicht not-wendig,
noch werter darüber zu sprachen. Dann für Die Ant
wort. die ich Herrn Schott zu geben bähe bedarf
es für. mich keines Aeberlegens mehr. — Wer —
nicht wahr? —- ich soll mcht geAiWnaen sein, ihm
diese- Antwort seihst zu erteilen?^
,,Es sieht Ihnen natürlich frei, sie ihm durch
mich zukommen, zu kaffen. Obwodl ich ja allerdings
furchten muß. iii seinen Augen für. einen schlechten
SachvL»mâ.r şi galten, wenn sie nicht so ausfallt,
wie er. es -.'h-ofst und erwartet hat,"
Ein mattes Lächeln huschle über Giselas Ge
sicht.
.Sie können ihm mit besten Gewisien ver»
sichern, daß Sie alles für ihn getan haben, was
möglich war. — Soviel, daß ich V- beinahe stürch-
tsn muß. mir durch meine Wlehnu-ng Ihren lln--
willen zugezogen zu haben,"
„Was diese Sorge betrifft, liebe Grsela. so er-
-st Eà-fttedt, t Oķt. 8ŞÄs»rrtschKstliches,
Anker dem günstigen. Einfluß der gFEgesi Vit,
törung der letzten Sepremberwochsn, konnten die '»>
unsern Marschen vorhaktnismastig spät, in Angriff
genommene ErnteorLsiten dpch rasch wonftetfe*
ssetzon. Weizen und Hafer sind àgefahren. und
nur die V-chiwn. die letzte Frucht der Felder, sie--
hen noch in Hocken auf dem Acke-r. werden ober
auch in wenig Tagen unter Dach gebracht.sein.
Dann sind die Felder leer, und. die Herösihestellv.natz
die bis fetzt wenig über erste Anfänger hinous-
gekommen ist. karrn dann ohne Störung beendet
- werden. In geringen Mengen werden Jft'gqen
und Wintergerste gesät, meistens Wetze«. 'Dch
Ņiden habe« nach ein grüne-- ft-uchss Şsftâen.
und der gsgemvörtig« Stand befriedigt. Mil
dem Lufnshmcn der Kartoffeln hat inan auch be
reits angefangen. Tfa. Ernte fällt durchgehend?'
gut aus: doch tritt manchenorts die Faule ans.
Damp fdreschmaschine» sind überall in voller Tä
tigkeit und bàn augenblicklsib lohnenden Ber-
dienjt. — Sammlung. Für die FlSchtiingĢŞr-.
ge sind in Carding 5-64 Mt., in Tonn.inc 786 Ml.
gesammelt. — ®e« (Nenjtw»!* für Girr ist im
Kreise, von M auf si-ll, der Berb"oucherpr«is von
68 auf 35 Mg. herabgesetzt. — Aus französischer
Crjangsnschast kehrte «och reichlich 8 Jahren der-
Sohn des Amtsvorstehers Brink-Oldenswort heim.
lavüen Sie mir vielleicht, Ihnen nach ein paar
Worte im Vertraue« zu sagen, sobald wir über He
Angelegenheit des Hem- Schott, vollkommen im ttU
non sind. — tzzch soll chm also jstde. Hoistrung neh
men? — Das ist Ihr onsdriķchêr Wills?"
«Ja — ja — ft.de."
»Und nicht blos für fetzt, sondern ftr alle Zu,
tunst''"'
«Für alle Zukunft, Herr EsņcrânstlN^
«And Sie Werden es niemals bereuen? —
Weà mich niemals in Ihrem Hetze» ļrşşchâ-.
gen. Sie durch i-rgendein Ällort zu dieftm EnŞtzşşe
bestimmt zu haben?"
..Wie könnte ich bau -- nach allem, «oft Sie
zugunstmr des Herrn Schüft- "nd feines Anrmgre.
gesprochen-" ' x
„Hut'denn! — Ich übernehme Ihren Nustrag
so. wie er mir erteilt words« Ģ. Lņd ich wekîn'
darauf bedacht sein, mich nach StftfiftM Ihr.--
ergenen. Worte zu bedienen,. — Run àr zu 7t«s
beiden, liebe Gisela: — Denn ich bi« hallte in
zweifachem Sinne als sin Bittender zu Ihnen ge
kommen — als ein Bftten.Hr für und nach
ihm ftir meine eigene PerzonD
Es war jetzt dunkel gewordsu, daß sie ve«
dem'Manne, der da vor L;r säst, -kaum noch die Um-
rißlinisn der msichtigen Gestakt zu evttxnm «-;u-
mochte. And vielleicht geschah es dm ikfar
D'»àft-'îi willen, daß seine letztsn Worts sie mit
eigcnÄmlich hMLonnender Unruhe erfüllst«.
,S5, Herr Generalkonsul -- » ; e Knms >r».
Bitte beschaffen sein, dir ick- Fönen xa rrfstffen «er.
mochte?"
fFsrtsàng folgt?.-