So
schwarte , wie man sagt , sehr gut . Da ist also srey» n ,
lich alle Jahr zu flicken lind zu bessern , und das ver» o !
ursacht Kosten , die für das Eine Kirchspiel zu groß , lci
auch selbst für die gefammte Landschaft noch immer sc ! erheblich sind .
Das Watt vor dem Deich ist im Ganzen hoch , su
und erhöht sich mehr , als es niedriger wird . Aber in se
der Nähe vor dem Bollwerk wird es , wie gewöhnlich , ct
von dem Rückschlag der Wellen niedrig gehalten . de
Es ist , um nicht ausgespühlt zu werden , mit einem gc
Vorwurf von Steinen , dicht am Fuß des Bollwerks , Ui
etwas gedeckt . Zuweilen hat sich das Wasser in der H
Nähe des Deichs über dem Watt , eben weil das letz - Sä
tere hier niedriger ist , als weiter davon ab , «inen sei
Strom gemacht , wodurch es bey der Fluch und Ebbe V
zu - und abläuft ; ein Umstand , auf den man bey allen de solchen Bollwerködeichen wohl acht haben , und ihm
vorbeugen muß , weil der Deich dadurch in Gefahr sch
kommen kann , unten eingeschnitten zu werden . Dein we
Hebel hat man wirklich mit einein guten Erfolg vorge - baut . Es sind Schlickzaune auf dem Watt queer durch folche vertiefte Stellen gezogen . Au Einer Stel - lt , wo es zu arg geworden war , sind zwey große hol . zerne Dreyecke eingeschlagen . Dadurch ist der Strom weiter vom Deich entfernt worden , und die ausgetiefte Stelle ist zugefchlickt . Die übrigen kleine Schlickzäu - ne auf dem Watt sind fast ganz in Schlamm bedeckt . Zwischen den vorerwehnten Dreyecken ist so viel Schlick gefallen , daß daselbst das Watt dicht vor den» Deich hoher ist , als anderswo . So ists bisher gegangen , und ich glaube , weim man fortfährt , jährlich tüchtig auszubessern , so werde man mit dieser Art der Ver« theidigung noch ziemlich lange sich hinhalten . An der andern Seite von Bysum zu Nordwesten , wo das Ufer sich wieder auöwärtö der See zubeugt , und wo der An -
griff