Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

auch nicht genug bey den stärksten Stürmen . Aber es war doch etwas , und sehr erheblich , die Wellen auszu - halten und zu brechen . Der Deich ist also bey hohen Fluchen jeho nicht einmal so gut verwahrt , als vorher ; und es war dieß eben seine schlimmste Schwäche , daß er es nicht genug war . Das Buschwerk in AE mag nicht viel leiden , denn es wird nicht stark angegriffen ; es mag die Ausbesserung des Bollwerks ganz wegfal» len ; so wird doch das Auefüllen der eingerissenen Löcher künftig mehr betragen , als vorher . Mit einem Wort , es mag weniger zu bessern seyn , denn ganz frey zu kommen , ist so offenbar ein Wahn ; ist denn damit schon ein Vorrheil erhalten ? Vordem haben die Re« parationen an diesem Deich im Durchschnitt jährlich etwa» zwey tausend Mark gekostet . Das neue Pro - ject ist angeschlagen zu fünfzig taufend , wovon dieZin - . sen dann eben so viel sind . Man vergleiche . 
Genug , und ich denke mehr als genug für dieß« mal . Leben Sie wohl . 
C 
Sechster
	        
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