Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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Fluth nur eben darüber tritt . Man bestimmt die wöhnliche Llmhhöhe darnach , aber auf eine sehr schwankende Art , wobey man nicht stehen bleiben muß . Nun nennt man hier im Lande ( Queller fast jedes von den ersten Kräutern , die sich zeigen , wenn das Land au» dem Wasser kommt , auch wohl an den Flüssen . DieHennie ( carex arenaria ) , der Helm ( arundo naria ) , und daö Schilf , alles heißt ( Dueüei * . Da» von denn auch die mit dem Quendel bewachsenen Sand» platten selbst . Die Hondt ist eine Sandplatte , welche sehr mit Schlick belegt und begrünt ist . Sind es In« seln , so behalten sie nachher noch so lange den Namen , bis sie ein paar Fuß über die tägliche Fluth heraus sind , wenn gleich auch schon andere Kräuter und Gras zur Viehweide daraufwachsen . 
Nächstens , lieber Onkel , noch etwas von meiner Tour an der Eyder . Ich habe Ihnen anfangs schon gesagt , daß hier im Deichbau nicht viel bemerken«» werthes vorkomme . Aber ich mache meine articulos inquiiitionis , so zu sagen , immer vollständiger für mei» ne künftige Reisen , die Fragen nemlich über Sachen , worauf ich künftig aufmerksam sepn will . Leben Sie wohl . 
Siebenter
	        
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