Full text: Reisen in die Marschländer an der Nordsee zur Beobachtung des Deichbaus (Erster Band)

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Das Mittel ans den dreyen Beobachkimgen bey stillem dVasser giebt das Verhältniß desGcl ) lict ? s ; umtVasser —' 1 : 787 - 
Die drcy übrigen , bey stärkern Winden ge - ben eS — — 1 : 3 r o . 
Das Mittel aus alle» , oder im Durchschnitt auS allen sechs Beobachtungen zusammen , ist 1 • 7 , 51 . 
ES ist für sich begreiflich , und die Erfahrung stätigt es hier , daß es sehr auf die Starke des Windes ankomme , und der daher rührenden Bewegung des Wassers . Davon hangt der Unterschied am meisten ab . Je starker Wind , desto trüber Wasser . 
So viel sieht man auch , daß mehr Schlick im Wasser ist bey den , Anfang der Fluch als nachher , und als bey der Ebbe , wenn alles übrige gleich ist . 
Uebrigens ist die Elbe trüber im Frühjahr , wenn viel Oberwasser herunter kommt , als sonst . Darüber sind noch mehrere Beobachtungen anzustellen , ehe man zu einem bestimmten Resultat gelangen kann * ) . 
* ) Man hat auch zu Cuxhaven Beobachtungen ange« stellt . Der geschickte und sehr rühmlich bekannte Eon . ducttur , Herr rvoltmani» , giebt sich Mühe , verschie . dene Beobachtungen zu machen , die für unfern Was« ftrbau wichtig sind . Er hat die Gefälligkeit gehabt , mir einig« mitzutheilen . Als ein Mittel aus mehre , ren Erfahrungen über die Quantität des Schlicks giebt er an , baß 78 Pfund Elbwasser 2^ LothSchlick enthalten . Dieß giebt das Verhaltniß der Erde zum Wasser nacb vem Gewicl»r 1 : 99# , und nach dem cubischen Inhalt wie 1 : 532 . Allein das Elbwas , ser besteht daselbst , nach Hrn . Weltmanns Schäl'ung , aus Zweydritttl Seewasser , worin kein Scl'lick ist . Wenn man dieß annimmt , so ist . die Quantität Er« de auf das Emdrittel Flußwasser bertheilt , das hältnis ? 1 : 177 : , Di - ß - st mehr , als die Beobachtun - gen ju Brunc'büttc ! geben . Dagegen wird es 1 : 354 , wenn man nur Emdrittel klares Seewasser rechnet , 
und
	        
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